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    NBA

    vor 23 Stunden

    Wie schlagen sich die jungen Wilden?

    Feuertaufe für den Rest: Der Ausfall von Wemby und die Folgen für die Spurs

    Victor Wembanyama droht in der Nacht auf Samstag für die San Antonio Spurs auszufallen. Andere werden ins Rampenlicht rücken. Vor allem De’Aaron Fox, der vor über einem Jahr als Co-Star geholt wurde.

    Ohne Wembanyama wird es unter anderem auf Stephon Castle ankommen.
    Ohne Wembanyama wird es unter anderem auf Stephon Castle ankommen. Scott Wachter-Imagn Images

    Es war das große MVP-Argument für Victor Wembanyama. Mit dem Franzosen waren die Spurs rund 17 Punkte pro 100 Ballbesitze besser als ohne ihn. In diesen Minuten waren die Texaner ein mittelmäßiges Team - und das, obwohl Wemby mit Luke Kornet einen durchaus fähigen Backup in seinen Reihen wusste.

    Nun trat in Spiel 2 der Worst Case ein, zu Beginn des zweiten Viertels knallte der Center mit dem Kinn auf den Boden und zog sich eine Gehirnerschütterung zu. San Antonio führte dennoch mit bis zu 14 Punkten, verspielte diesen Vorsprung im Schlussabschnitt aber komplett und somit vorerst den Heimvorteil gegen die Portland Trail Blazers. Ein Einsatz für das erste Auswärtsspiel in Portland gilt als unwahrscheinlich, da die Regularien der NBA bei Kopfverletzungen sehr streng sind.

    Es wird also die Feuertaufe für die "anderen" Spurs, die während der Regular Season eine Bilanz von 12-6 aufwiesen und dabei auch einige "gute" Siege einfuhren (Denver, Lakers, Clippers). Gleichzeitig muss man auch unterscheiden. In Spiel 2 war San Antonio darauf nicht vorbereitet, nun wird es einen komplett anderen Gameplan geben, um den Superstar-Ausfall zu kompensieren.

    Es wäre also nicht fair, nur auf dieses schwache Schlussviertel aus Spiel 2 zu verweisen. Und dennoch gibt es für San Antonio jede Menge Fragezeichen.

    De’Aaron Fox
    De’Aaron Fox ist gefragt. Scott Wachter-Imagn Images

    Spurs: Ist De’Aaron Fox ein Unterschiedsspieler?

    Das statistische Profil des von De'Aaron Fox ist so schwach wie zuletzt in seiner zweiten Saison, durchschnittlich sind es nur 18,6 Punkte und 6,2 Assists. Dennoch reichte es für den Guard zum zweiten Mal für ein All-Star Team, dem Teamerfolg sei Dank. Nun lässt sich argumentieren, dass Fox zum Wohle des Team etwas auf die Bremse getreten hat, doch seine Vorzüge scheinen nicht mehr so durch wie noch zu Kings-Zeiten.

    Hier überzeugte Fox als Turbo-Guard, der einen guten Mitteldistanzwurf sein Eigen nennt. Dazu wurde der 28-Jährige 2022/23 der erste Clutch Player of the Year, der regelmäßig im vierten Viertel das Spiel an sich riss. In San Antonio muss er sich diesen Job mit Wemby teilen und schießt dabei recht mittelmäßige Quoten.

    Die Spurs werden aber genau so einen Spieler brauchen, der wie ein Star agiert und in wichtigen Momenten zur Stelle ist. Oft hatte Fox solche Momente im Spurs-Jersey noch nicht.

    Was machen die Spurs auf Center?

    Klar, Kornet kann Wemby zwar nicht eins zu eins ersetzen, aber zumindest ist der frühere Celtics-Center eine solide Übergangslösung auf der Fünf, der den Ring beschützt und aus dem Pick’n’Roll als Abnehmer gute Entscheidungen treffen kann. Dreier wirft der 30-Jährige nicht, was ein wenig zulasten des Spacings gehen wird.

    Interessanter wird es aber dahinter. Coach Mitch Johnson vertraute in Spiel 2 dem nicht einmal zwei Meter großen Rookie Carter Bryant die restlichen Fünfer-Minuten an, mit diesem kleinen Lineup switchten die Spurs vieles. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob San Antonio hier Fehler bei der Kaderplanung gemacht hat.

    Schließlich stehen mit Kelly Olynyk, Bismack Biyombo und Mason Plumlee noch drei (!) weitere Center im Kader, die aber scheinbar nicht das Vertrauen von Johnson bekommen. Warum genau wurde Plumlee eigentlich noch im Februar geholt? Wie viele Mentoren braucht Wemby?

    Spurs: Die jungen Wilden

    Neben Fox werden auch die jungen Guards mehr Verantwortung schultern müssen, namentlich Stephon Castle und Nr.2-Pick Dylan Harper. Gerade Castle profitiert von der Anwesenheit von Wemby, die Chemie zwischen den beiden funktioniert. Ohne ihn hat es der noch amtierende Rookie of the Year deutlich schwerer, weil die Lob-Option wegfällt und Kornet das Feld nicht breit machen kann.

    Wie Fox hatte auch Castle im vierten Viertel Schwierigkeiten, für sich zu kreieren. Portland ist in dieser Hinsicht mit Jrue Holiday, Toumani Camara und Robert Williams III (der machte ein überragendes Spiel unter dem Korb) sehr gut aufgestellt. Ähnlich sieht es bei Harper aus, dessen Wurf noch nicht da ist, wo er mal sein kann. Somit braucht auch der 20-Jährige mehr Platz, um sich entfalten zu können.

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