vor 5 Stunden
Auch Spieler in Gespräche in Tel Aviv einbezogen
Die israelischen EuroLeague-Klubs hoffen auf eine Rückkehr in ihre Heimat. Liga-Chef Chus Bueno reiste nach Tel Aviv und führte Gespräche mit Vertretern von Maccabi und Hapoel.

Eine Rückkehr der israelischen EuroLeague-Klubs in ihre Heimat rückt wieder in den Fokus. Am Sonntag reisten EuroLeague-Geschäftsführer Chus Bueno und Wettbewerbsdirektor Diego Guillen nach Tel Aviv, um mit Vertretern von Maccabi und Hapoel über die Austragung internationaler Heimspiele in Israel zu sprechen. Auch europäische Botschafter waren an den Gesprächen beteiligt. Eine Entscheidung über eine Rückkehr ist bisher nicht gefallen.
Neben der sportlichen Organisation stand vor allem die Sicherheitslage im Mittelpunkt des Besuchs. Auf Initiative von Maccabi Tel Aviv tauschten sich die EuroLeague-Verantwortlichen mit europäischen Diplomaten und Vereinsvertretern aus. Nach Angaben des Klubs schilderten die Botschafter dabei ihre Einschätzung der aktuellen Sicherheitslage und des Alltags in Israel. Die Gespräche sollen dazu beitragen, die Voraussetzungen für eine mögliche Rückkehr der internationalen Spiele zu bewerten.
Weitere Gespräche waren unter Beteiligung von Vertretern der israelischen Klubs und Spielern wie Vasilije Micic, Tomas Satoransky und Zach LeDay vorgesehen. Die Verantwortlichen wollen wohl auch die Perspektive der unmittelbar betroffenen Mannschaften in die Überlegungen einbeziehen.
Wegen der Sicherheitslage in der Region bestreiten die israelischen Mannschaften ihre internationalen Heimspiele aktuell außerhalb des Landes. Maccabi Tel Aviv nutzt Belgrad als Ausweichspielort, plant Berichten nach aber einen Umzug nach Limassol auf Zypern. Hapoel Tel Aviv trägt seine Heimspiele in der bulgarischen Hauptstadt Sofia aus.
kon