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    NBA

    vor 4 Stunden

    NBA-Boss meldet sich zu Wort

    "Werden etwas hinbekommen“: Silver zuversichtlich bei Einigung mit der EuroLeague

    NBA-Commissioner Adam Silver hat in einem CNBC-Interview die Verhandlungen mit der EuroLeague über NBA Europe eingeordnet. Trotz der Ablehnung des NBA-Angebots durch die EuroLeague-Gesellschafter steht er einer Einigung optimistisch gegenüber.

    Adam Silver
    Adam Silver ist geschäftsführender Präsident der NBA. IMAGO/EPA

    NBA-Commissioner Adam Silver hat die Gespräche mit der EuroLeague über eine gemeinsame Europaliga als fortlaufende Verhandlung bezeichnet. Im Interview mit dem US-Sender CNBC am Rande der NBA China Games in Macau reagierte er auf Berichte, die Gespräche seien an einen schwierigen Punkt geraten. "Es ist wie bei jeder Verhandlung, sie läuft weiter. Ich halte es für zu extrem, von einer schwierigen Phase zu sprechen", sagte Silver.

    "Wir gehen mit dem voran, was wir NBA Europe nennen, und hoffen, dass wir mit der EuroLeague etwas ausarbeiten. Und ich glaube, das werden wir auch", so Silver. Auf die Nachfrage, ob die NBA ihr Projekt mit oder ohne die EuroLeague umsetze, antwortete er: "Ja, aber wir werden etwas hinbekommen."

    Zum Interesse an den geplanten Franchises sagte Silver, die Gebote kämen "aus einer Kombination aus bestehenden Basketballklubs, einigen der großen Fußballmarken in Europa" sowie solchen Klubs, die aus dem Boden gestampft werden sollen. Silver bekräftigte, dass die Standorte diese "einmalige Gelegenheit, das NBA-Team in London, Paris, Madrid, München zu sein" erkannt hätten. Das seien "einige der wichtigsten Märkte in Europa und der Welt".

    Knackpunkt bleibt der Ausschluss von EuroLeague-Gesellschaftern

    Zuvor hatten die EuroLeague-Gesellschafter am 6. Oktober im italienischen Cernobbio laut Medienberichten ein formelles NBA-Angebot für eine gemeinsame europäische Liga abgelehnt. Es handelte sich demnach nicht um eine endgültige Absage, die Gespräche können fortgesetzt werden. Die EuroLeague selbst nannte in ihrer Mitteilung die NBA nicht. Als Bedingung der NBA gilt laut Berichten, dass die EuroLeague auf eine Erweiterung verzichtet.

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    Offiziell beschlossen die Eigentümer, die bestehenden Zehnjahreslizenzen der 13 Gesellschafterklubs in Franchises umzuwandeln. Eine Erweiterung der Liga soll geprüft werden. Silver hatte sich bereits am 15. September nach einem Treffen der NBA-Eigentümer in New York zu den Gesprächen geäußert: "Wir machen Fortschritte in den Gesprächen mit der EuroLeague", sagte er damals. "Ich denke, wir wären alle besser dran als geschlossene Front in Europa."

    Die NBA plant NBA Europe gemeinsam mit dem Weltverband FIBA ab der Saison 2027/28. Teil der Liga sollen zunächst zwölf permanente Franchises werden. Das ist zugleich einer der größten Knackpunkte in den andauernden Verhandlungen mit der EuroLeague, da diese über 13 Gesellschafter verfügt und somit mindestens ein Team leer ausgehen würde.

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    jos