vor 20 Stunden
Elf Franchise-Kandidaten
Elf Klubs kämpfen um bis zu acht dauerhafte Plätze in der EuroLeague. Für die neuen Franchises stehen Angebote von insgesamt fast 700 Millionen Euro im Raum.

Die EuroLeague bereitet eine grundlegende Veränderung des Teilnehmerfeldes vor. Elf Klubs und Investorenprojekte haben die erste Bewerbungsphase für eine langfristige Franchise erfolgreich durchlaufen. Bis zu acht von ihnen sollen einen dauerhaften Platz erhalten.
Wie das griechische Portal Sport24 berichtet, befinden sich unter den vorausgewählten Kandidaten mehrere aktuelle EuroLeague-Teilnehmer, aber auch ambitionierte Projekte aus neuen Märkten. Die endgültige Entscheidung soll bei der Versammlung der Klubbesitzer Ende September fallen.
Die EuroLeague bestätigte, dass insgesamt mehr als 20 Vereine und Investorengruppen Interesse an einer Franchise bekundet haben. Folgende elf Bewerbungen wurden für die nächste Phase vorausgewählt:
| Hapoel Tel Aviv |
| Roter Stern Belgrad |
| Partizan Belgrad |
| Dubai Basketball |
| Paris Basketball |
| Valencia Basket |
| Virtus Bologna |
| PAOK Thessaloniki |
| London Lions |
| Maxima Roma |
| Napoli Basket |
Eine Vorabzusage für die Teilnahme an der EuroLeague ist damit noch nicht verbunden. Die Liga unterzieht sämtliche Bewerber nun einer ausführlichen wirtschaftlichen und strukturellen Prüfung. Anschließend sollen bis zu acht Projekte ausgewählt werden.
Vier weitere Bewerbungen wurden vorerst zurückgestellt. Zu den interessierten Klubs, die es nicht unter die ersten elf geschafft haben, zählen Berichten zufolge Aris Thessaloniki, Besiktas und Hapoel Jerusalem.
Die finanziellen Dimensionen des neuen Modells sind enorm. Den Berichten zufolge bewegen sich die einzelnen Angebote zwischen 60 und 100 Millionen Euro. PAOK soll etwa 80 Millionen Euro für eine langfristige Franchise geboten haben.
Zusammengerechnet erreichen die verbindlichen Angebote der elf Kandidaten beinahe 700 Millionen Euro. Über einen Zeitraum von fünf Jahren sollen die Projekte Investitionen von insgesamt mehr als 3,2 Milliarden Euro umfassen.
Die neuen Franchises sollen ab der Saison 2027/28 vergeben werden. Nach dem derzeitigen Plan könnte die EuroLeague auf 24 Mannschaften anwachsen. Die 13 bisherigen Anteilseigner würden dabei automatisch zu festen Franchises, bis zu acht weitere sollen über das laufende Verfahren hinzukommen.
kon