vor 9 Stunden
Norddeutschland gleich doppelt vertreten
Bereits heute ist der Eurocup eine der besten Wettbewerbe Europas und konkurriert mit der Basketball Champions League um den "zweiten Platz" hinter der EuroLeague. In der kommenden Saison wollen die Verantwortlichen diese Position wohl weiter festigen. Laut Medienberichten ist eine massive Erweiterung auf 32 Mannschaften geplant. Auch die BBL würde profitieren.

Einem Bericht von Basketnews zufolge soll der Eurocup wohl sowohl in seiner Zusammenstellung als auch in seiner sportlichen Umsetzung umfangreich verändert werden. Die größte Anpassung zur neuen Saison wäre die Erweiterung des Teilnehmerfelds von 20 auf 32 Teams, womit man mit der konkurrierenden Basketball Champions League gleichziehen würde.
Anders jedoch als in der BCL, wo die Vorrunde in acht Vierergruppen ausgetragen wird, soll der Eurocup aus zwei Gruppenphasen bestehen. Im ersten Teil treffen jeweils acht Teams in vier Gruppen aufeinander. Nur die vier besten Mannschaften würden sich schließlich für den zweiten Teil der Vorrunde qualifizieren, wo auch nochmal alle Teams gegeneinander antreten sollen. Erneut würde dann der oberen Tabellenhälfte der Sprung in die nächste Runde gewährt werden.
Die dann noch acht verbliebenen Vereine würden in der K.o.-Phase, beginnend mit dem Viertelfinale, gegeneinander antreten, wobei alle Duelle im Best-of-Five-Modus ausgetragen werden sollen.
Die Erweiterung um zwölf Mannschaften dürfte auch der Basketball-Bundesliga zugutekommen. Basketnews nennt gleich vier deutsche Vertreter, die laut ihren Quellen in den Planungen der Liga eine Rolle spielen könnten. Demnach sollen alle drei bisherigen Teilnehmer in den Wettbewerb zurückkehren.
Überraschend wäre das zumindest bei den Veolia Towers Hamburg, die aufgrund ihrer durchwachsenen Vorsaison nicht mit einer erneuten Einladung gerechnet hatten. Neben den beiden anderen etablierten Vertretern ratiopharm Ulm und Niners Chemnitz könnten des Weiteren auch die Rostock Seawolves in der kommenden Spielzeit an den Start gehen. Im Vorjahr waren die Hanseaten noch im zweiten Wettbewerb der FIBA, dem deutlich kleineren Europe Cup, an den Start gegangen.
Bestätigt ist dieses Teilnehmerfeld von offizieller Seite allerdings noch nicht.
jos