vor 10 Stunden
Ex-Mitspieler gibt Einblicke
Max Strus hat offen über seine gemeinsame Zeit mit Jimmy Butler bei den Miami Heat gesprochen. Dabei beschrieb er einen Mitspieler, dessen Verhalten ihn immer wieder vor Rätsel stellte.

"Er kann auch ein Arschloch zu dir sein", sagte Strus im Podcast Pardon My Take. An einem Abend gehe man noch mit Butler essen und werde von ihm wie sein bester Freund behandelt, am nächsten Morgen grüße er einen jedoch nicht einmal. "Dann denkst du dir: Verdammt, was habe ich gestern beim Abendessen gemacht?"
Sobald ein Spiel begann, sei Butler jedoch wieder ein anderer Mensch gewesen. "Dann ist er wieder dein bester Freund", erklärte Strus. Irgendwann habe er das wechselhafte Verhalten einfach akzeptiert: "Jimmy ist eben Jimmy."

Besonders eindrucksvoll erlebte Strus seinen damaligen Teamkollegen in den Playoffs 2023. Miami hatte in der regulären Saison nur 44 seiner 82 Spiele gewonnen und zunächst sogar das erste Play-In-Spiel verloren. Danach schalteten die Heat Milwaukee, New York und Boston aus und erreichten als Achter der Eastern Conference die NBA Finals.
"Ab diesem Zeitpunkt war es die Jimmy-Butler-Show", erinnerte sich Strus. "Es war das Unglaublichste, was wir alle je erlebt haben. Wir haben uns davon mitreißen lassen und es war der reinste Basketball, den ich jemals gespielt habe." Butler erzielte während des Playoff-Laufs durchschnittlich 26,9 Punkte, 6,5 Rebounds und 5,9 Assists.
Abseits des Feldes habe Butler trotzdem problemlos abschalten können. "Er trank danach im Whirlpool ein Bier", erzählte Strus. Wenn es darauf ankam, habe der sechsmalige All-Star jedoch sofort "den Schalter umgelegt". Strus betonte: "Nach allem, was ich gesehen und erlebt habe, gibt es niemanden wie ihn."
sgm