vor 12 Stunden
Trotz Finals-Einzug der Knicks
Becky Hammon sorgt mit ihrer Kritik an Jalen Brunson erneut für Diskussionen. Trotz des Finals-Einzugs der New York Knicks hält die WNBA-Erfolgstrainerin weiter an ihrer kontroversen Aussage über kleine Guards fest.

Bereits Ende 2023 hatte Becky Hammon bei ESPN erklärt, dass Teams mit einem kleinen Guard als bestem Spieler normalerweise keinen Titel gewinnen würden. Damals bezog sich die Aussage direkt auf Knicks-Star Jalen Brunson.
"Er ist zu klein. Wenn dein bester Spieler klein ist, gewinnst du nicht", sagte Hammon damals. Lediglich Stephen Curry bezeichnete sie als Ausnahme.
Nachdem Brunson die New York Knicks erstmals seit Jahrzehnten wieder in die NBA Finals geführt hat, wurde Hammon erneut auf ihre Aussagen angesprochen und rückte davon nicht ab. Die heutige Trainerin der Las Vegas Aces verwies dabei auf historische Beispiele und ihre eigenen Erfahrungen als kleiner Guard.
"Allen Iverson wurde MVP und hat die Finals trotzdem verloren", erklärte Hammon. Gleichzeitig betonte sie mehrfach, dass sie Brunson für einen "fantastischen Spieler" halte.
Dennoch bleibt sie bei ihrer Grundthese: Historisch gesehen hätten kleinere Guards enorme Schwierigkeiten, als klare Nummer eins eines Teams den Titel zu gewinnen. "Ich habe gesagt, was ich gesagt habe. Wenn er mir das Gegenteil beweist, dann beweist er mir das Gegenteil", so Hammon.
Brunson spielte bislang herausragende Playoffs und führte die Knicks mit starken Leistungen durch die Eastern Conference. In den Conference Finals gegen Cleveland kam der Guard auf 25,5 Punkte und 7,8 Assists pro Partie und gewann verdient die Larry-Bird-Trophy als MVP der Serie.
kon