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    NBA

    vor 12 Stunden

    Castle stichelt gegen OKC

    "Bekommen nicht denselben Luxus": Spurs teilen gegen Schiedsrichter aus

    Die San Antonio Spurs haben nach der Niederlage in Spiel 5 gegen die Oklahoma City Thunder deutliche Kritik an den Schiedsrichtern geäußert. Vor allem Stephon Castle und Spurs-Trainer Mitch Johnson waren nach mehreren umstrittenen Szenen frustriert.

    Kritisierte die Unparteiischen nach der Niederlage seiner Spurs: Stephon Castle.
    Kritisierte die Unparteiischen nach der Niederlage seiner Spurs: Stephon Castle. Alonzo Adams

    Nach der 114:127-Niederlage der San Antonio Spurs gegen die Oklahoma City Thunder im fünften Spiel der Western Conference Finals ließ Stephon Castle seinem Frust Luft. Der Guard kritisierte die unterschiedliche Linie der Schiedsrichter.

    "Mit der Art, wie sie verteidigen und wie physisch sie spielen dürfen, bekommen wir diesen Luxus auf der anderen Seite manchmal nicht", erklärte Castle nach der Partie. Damit spielte er auf die aggressive Defense der Thunder und mehrere Pfiffe im Verlauf des Spiels an.

    Castle selbst kam zwar auf starke 24 Punkte, offensiv hatten die Spurs insgesamt aber große Probleme. San Antonio traf nur rund 40 Prozent aus dem Feld, Victor Wembanyama wurde bei lediglich 4/15 aus dem Feld gehalten.

    Freiwürfe und Goaltending sorgen für Frust

    Im dritten Viertel wurde es nach einer umstrittenen Szene rund um einen möglichen Goaltending-Pfiff erstmal hitzig. Nach einem Floater von De’Aaron Fox setzte Luke Kornet zum Putback an, ehe Cason Wallace den Ball direkt am Ring wegblockte.

    Die Spurs reklamierten sofort Goaltending, erhielten den Pfiff aber nicht. Trainer Mitch Johnson versuchte anschließend sogar eine Challenge zu nehmen, allerdings ohne Erfolg. "Sie sagten einfach, dass sie mich nicht gesehen haben", erklärte Johnson nach der Partie. Der Coach kassierte im Anschluss sogar noch ein technisches Foul, nachdem die Schiedsrichter seine Challenge-Anzeige ignoriert hatten.

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    Thunder holen sich die Kontrolle in der Serie

    Generell entwickelte sich die Partie zu einem echten Freiwurf-Festival. Oklahoma City verwandelte 33 seiner 38 Freiwürfe, San Antonio kam auf 28 Treffer bei 32 Versuchen. Allein Shai Gilgeous-Alexander ging 16-mal an die Linie und erzielte 32 Punkte.

    Mit dem Sieg gehen die Thunder nun mit 3-2 in Führung und stehen nur noch einen Erfolg vom erneuten Einzug in die NBA Finals entfernt. Für die Spurs geht es in Spiel 6 darum, das Saison-Aus abzuwenden.

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    Oklahoma City Thunder
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    San Antonio Spurs
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    SANSan AntonioSan Antonio Spurs
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    Oklahoma City Thunder
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