20.06.2025
Pacers erzwingen Entscheidungsspiel
Die Indiana Pacers haben in Spiel 6 der NBA Finals ihre Titelchance bewahrt. Tyrese Haliburton erfüllte beim Blowout-Sieg eine Schlüsselrolle, obwohl seine Teilnahme bis Spielbeginn zur Debatte stand.

Hintergrund ist, dass sich der Starspieler der Pacers im fünften Finalspiel eine Wadenzerrung zugezogen hatte. Wie ESPN-Reporter Shams Charania berichtete, hatte die medizinische Abteilung einen mehrwöchigen Ausfall - und damit für die restlichen Playoffs - prognositiziert.
"Ich würde mich selbst schlagen, wenn ich es nicht wenigstens probieren würde", sagte Haliburton nach dem gewonnen Elimination Game, indem er 14 Punkte und fünf Vorlagen beisteuerte. "Ich will mit meinen Brüdern da rausgehen und ihnen die Stirn bieten. Wir haben ein besonderes Jahr und eine besondere Verbindung als Gruppe."
Haliburtons Entscheidung trotz Verletzung zu spielen habe auch Eindruck auf seine Teamkollegen gemacht, bestätigte Topscorer Obi Toppin (20 Punkte). "Er hat es heute unglaublich gemacht und uns zum Sieg geführt. Er ist ein Soldat und lässt sich durch keine Verletzung vom Spielen in den Finals abhalten."
Lob gebührte nach Abpfiff auch dem Publikum in Indiana, das die gesamte Arena in Finals-würdigem Gelb schmückte. "So laut habe ich das Gainbridge [Fieldhouse] noch nie gehört. Die Leute waren absolut herausragend", sagte Pacers-Coach Carlisle anerkennend über die 18.000 anwesenden Zuschauer.
Im bevorstehenden Entscheidungsspiel werden die Pacers auf diese allerdings verzichten müssen. Das Spiel 7 der Finals (Nacht auf Montag, 2 Uhr) findet in Oklahoma statt.
jos