vor 5 Stunden
Celtics müssen nach Philadelphia
Joel Embiid lieferte in Spiel 5 der Playoff-Serie gegen die Boston Celtics eine blitzsaubere Leistung ab und gab den Philadelphia 76ers damit eine weitere Chance. Im Anschluss zeigte sich der Center maximal selbstbewusst.

Nach seiner überragenden Leistung gegen die Boston Celtics ließ Joel Embiid keinen Zweifel an seinem Selbstverständnis. Der Center der Philadelphia 76ers zeigte sich im Anschluss an Spiel 5 extrem selbstbewusst. "Ich schätze meine Chancen gegen jeden in dieser Liga im eins gegen eins ziemlich gut ein. Ich glaube nicht, dass mich jemand stoppen kann", erklärte der 32-Jährige.
Auf dem Parkett bestätigte Embiid diese Worte stark. Die Celtics probierten verschiedene Verteidigungsansätze, doch keiner funktionierte dauerhaft. Ob im Post, aus der Mitteldistanz oder als Playmaker, Embiid fand immer wieder Lösungen.
Dabei ging es ihm nicht nur ums Scoring: "Wenn ich aggressiv bin, eröffnet das allen anderen die Chance. Ich denke, es geht darum, die richtige Balance zu finden." Genau diese Balance machte den Unterschied.
Von diesen Freiräumen profitierten vor allem Tyrese Maxey, der auf 25 Punkte kam, sowie Paul George (16 Punkte, 4/9 3PM) und VJ Edgecombe (10 Punkte, 3/6 3PM), die gemeinsam wichtige Würfe trafen.
Am Ende stand also eine Leistung, die weit über die eigene Statline hinausging. Mit 33 Punkten und acht Assists kontrollierte der Ex-MVP das Spiel und zeigte, warum er sich aktuell kaum zu stoppen sieht. Bleibt das so, könnte sogar die ganze Serie (2-3 aus Sicht der Sixer) noch kippen.
kon