01.03.2026
Comeback-Sieg gegen starke Kroaten
Mit einem Kraftakt hat Welt- und Europameister Deutschland die zweite Niederlage in der WM-Qualifikation abgewendet. Gegen Kroatien stand das Team von Bundestrainer Alex Mumbru mehrfach am Rande einer Niederlage.

3:30 Minuten vor dem Ende führte Kroatien noch mit 77:67 - und sollte bis zum Ende der regulären Spielzeit keinen Punkt mehr erzielen. Stattdessen war es Deutschland, das mit einem 10:0-Lauf die Verlängerung erzwang und dabei sogar noch durch David Krämer gleich drei Chancen zum Sieg ausließ. Das holte das DBB-Team in der Verlängerung nach, hier machte Krämer den entscheidenden Freiwurf.
"Ein sehr, sehr wichtiger Sieg. Ich bin stolz auf die Spieler“, sagte Coach Alex Mumbru im Nachgang bei MagentaSport. Der Spanier schien am Ende endlich die richtigen Kombinationen zu finden, dazu stieg die Intensität der Deutschen. Kroatien blieb zeitweise über 6:36 Minuten ohne Field Goal, in den letzten 15 Minuten erzielten die starken Gäste nur noch 22 Punkte.
"Wir haben immer weiter dran geglaubt", sagte Louis Olinde: "Einfach geil." Der Spanien-Legionär leitete mit einem spektakulären Block die Aufholjagd ein, in der Verlängerung gelangen dem ehemaligen Spieler von Alba Berlin in seinem elften Länderspiel noch zwei Steals. Auch seine vier Dreier waren Gold wert, in seinen zehn Partien zuvor hatte er gerade einmal 5/17 Dreier getroffen.

Für die Punkte zur Verlängerung waren aber andere zuständig. Jack Kayil, der 20-Jährige war lange kalt geblieben, traf zwei Jumper und dann wachte auch plötzlich Krämer auf, der über 40 Minuten von den Kroaten hauteng bewacht wurde. In der Verlängerung hatte Deutschland dann Oberwasser und es reichte zum Sieg, doch den direkten Vergleich holte sich das DBB-Team nicht.
Dafür sorgte Mario Hezonja, der zehn der zwölf kroatischen Punkte in der Extraschicht erzielte. Der Superstar von Real Madrid hätte auch beinahe noch die Party vermiest, als er zum Ende der regulären Spielzeit von der Mittellinie beinahe getroffen hätte. Sein Versuch schaute schon, sprang dann aber doch wieder raus. Ein bisschen Glück war für das DBB-Team dann aber eben doch mit dabei.
rar