vor 5 Stunden
Wolves-Star zitiert seine Mutter
Die Minnesota Timberwolves sind brutal auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Nach dem 95:133 zeigte sich besonders Anthony Edwards selbstkritisch und fand dafür deutliche Worte.

Nach dem starken Sieg in Spiel 1 folgte für die Minnesota Timberwolves ein kompletter Absturz. Beim 95:133 gegen die San Antonio Spurs wirkte Minnesota über weite Strecken völlig überfordert und kassierte die höchste Playoff-Niederlage der eigenen Franchise-Geschichte.
Besonders deutlich wurde anschließend Anthony Edwards. Der Superstar der Wolves erklärte nach der Partie: "Meine Mama hat immer gesagt: 'A hard head makes a soft ass'", also: "Wer nicht hören will, muss fühlen." Gemeint war damit vor allem die fehlende Disziplin seines Teams. Minnesota leistete sich 22 Ballverluste, aus denen San Antonio direkt 19 Punkte generierte.
Zudem sprach Edwards die Mentalität seines Teams an. Minnesota sei "zu cool" in die Partie gegangen, während San Antonio wie ein "verzweifeltes Team" gespielt habe. Die Spurs wirkten aggressiver, energischer und deutlich fokussierter.
Edwards kritisierte indirekt auch sein eigenes Spiel. Der Guard kam erneut von der Bank, traf nur fünf seiner 13 Würfe und produzierte vier Turnover. Edwards verfiel dabei immer wieder in Hero Ball, forcierte schwierige Abschlüsse und brachte den offensiven Rhythmus der Timberwolves praktisch komplett zum Erliegen.
Gerade das galt nach Spiel 1 eigentlich als große Stärke der Wolves. Dort hatte Edwards deutlich kontrollierter agiert, den Ball bewegt und seine Mitspieler eingebunden. In Spiel 2 verschwand diese Balance. Edwards kam in 24 Minuten auf keinen einzigen Assist. Coach Chris Finch managte die Minuten seines Stars weiterhin vorsichtig, nachdem der 24-Jährige zuletzt erneut Knieprobleme hatte.
kon