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    NBA

    vor 5 Stunden

    Green und Kerr gerieten im Dezember aneinander

    "Du magst mich nicht": Green über Streit und emotionale Beziehung zu Kerr

    Draymond Green hat einen tiefen Einblick in die Beziehung zu Steve Kerr gegeben - inklusive eines eskalierten Streits und brisanten Aussagen beider Seiten.

    Green reagiert auf Kerrs Kommentar.
    Green reagiert auf Kerrs Kommentar. Sergio Estrada-USA TODAY Sports

    Auslöser war ein Vorfall im Dezember während eines Spiels gegen Orlando, als Green und Kerr auf der Bank aneinandergerieten. Die Situation eskalierte so weit, dass Green das Spiel vorzeitig verließ. "Es war keine Situation, die ich hätte gewinnen können", erklärte er rückblickend. "Ich wusste, dass es für mich nicht besser werden würde."

    Nach seiner Darstellung lag der Konflikt vor allem an einem Missverständnis. "Es war ein Missverständnis darüber, was er dachte, was passiert ist - und was tatsächlich passiert ist", sagte Green. Als Kerr immer emotionaler reagierte, zog er die Konsequenz: "Der Blick in seinen Augen… da dachte ich mir: Ich sollte gehen."

    Im Anschluss suchte Green das Gespräch und wurde dabei sehr persönlich. "Ich habe ihm gesagt: Ich glaube nicht, dass du mich magst. Ich glaube ehrlich gesagt, dass du mich nie gemocht hast." Kerr habe darauf emotional reagiert: "Er hat geweint, so nach dem Motto: Wirklich?"

    Green und Kerr sind seit 12 Jahren bei den Warriors.
    Green und Kerr sind seit 12 Jahren bei den Warriors. Mark J. Rebilas-Imagn Images

    Green äußert sich zu Kerrs Kommentar

    Die besondere Dynamik zwischen beiden zeigt sich auch in Kerrs eigenen Worten, die den Konflikt einordnen. "Er hat Dinge getan, die ich ihm nie verzeihen kann - und trotzdem würde ich alles für ihn tun", sagte Kerr in einem Interview mit The New Yorker. Für Green unterstreicht das, dass die Beziehung "in beide Richtungen" komplex sei.

    Trotz aller Spannungen stellte Green klar, wie prägend Kerr für ihn war. "Was er für mich bedeutet hat, was er mir beigebracht hat - ich habe immer gewonnen", erklärte er. "Ich bin nicht der, der ich heute bin, ohne Steve Kerr."

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