31.03.2025
Für Haliburton zählt der Teamerfolg im MVP-Rennen
In der laufenden MVP-Diskussion meldet sich nun auch ein All-Star-Kollege zu Wort - und lässt keinen Zweifel daran, wem der Award in diesem Jahr gehören sollte. Für ihn zählt dabei nicht nur die Statistik, sondern auch ein entscheidender Erfolgsfaktor.

Nach der deutlichen Niederlage seiner Indiana Pacers gegen die Oklahoma City Thunder (111:132) wurde Tyrese Haliburton auf den MVP-Race angesprochen - und fand deutliche Worte. Für den 25-jährigen Playmaker steht fest, dass Thunder-Star Shai Gilgeous-Alexander den Titel verdient hat.
"Ich bin in einer Ära aufgewachsen, in der der beste Spieler des besten Teams immer MVP wurde", erklärte Haliburton. "Ich glaube, davon entfernen wir uns aktuell ein bisschen - was okay ist, weil Spieler wie Jokic den Award natürlich auch verdient haben. Aber selbst wenn OKC nicht die beste Bilanz hätte, wäre Shai für mich MVP. Mit dem besten Record ist es eine einfache Entscheidung."
Der Guard betonte außerdem, dass auch seine Kollegen in der Liga ähnlich denken dürften: "Wenn du die Spieler abstimmen lässt, würde ich wetten, dass er gewinnt."
Mit einem Schnitt von 32,9 Punkten, 6,3 Assists und 5,1 Rebounds pro Spiel bei 62 Siegen führt Gilgeous-Alexander die Thunder an - und hat sich damit in den Augen vieler zu einem der klaren Favoriten auf die begehrte Auszeichnung entwickelt.
sgm