23.01.2025
Durant hofft auf eine gute Zukunft für die Nets
Kevin Durant blickt in einem Interview auf seine Zeit bei den Brooklyn Nets zurück. Der Superstar sprach über die Gründe, warum das "Big 3"-Experiment scheiterte, und äußerte seine Hoffnung für die Zukunft des Teams.

Kevin Durant hat seine Zeit bei den Brooklyn Nets als "die beste Zeit, die ich seit Langem hatte" beschrieben. In einem Interview mit Michael Scotto erzählte der Starspieler der Phoenix Suns, wie sehr er die Erfahrung genossen habe, in New York Basketball zu spielen. "Ich war anfangs nervös, aber als ich mich eingelebt hatte, war es die meiste Freude am Basketball, die ich seit Langem hatte - trotz des Chaos drumherum," erklärte Durant.
Ein Highlight seiner Zeit in Brooklyn war das Zusammenspiel mit James Harden und Kyrie Irving, das eine vielversprechende "Big 3" formte. Durant betonte jedoch, dass Verletzungen und die Auswirkungen von Covid-19 die größten Hindernisse für den Erfolg dieses Trios waren. "Es waren die Verletzungen und Covid. Wir standen zu selten gemeinsam auf dem Platz," erklärte KD und widersprach damit den Gerüchten, dass die Persönlichkeiten der Spieler ein Problem gewesen seien. "Wenn wir zusammen gespielt haben, hat man gesehen, welche Kultur wir aufbauen wollten, und die Fans konnten sich dahinterstellen."
Durant äußerte sich auch zu den aktuellen Aussichten der Nets und hofft, dass die Franchise auf dem richtigen Weg ist. Mit Blick auf die zahlreichen zukünftigen Draft-Picks und die Entwicklung junger Spieler sagte Durant: "Ich hoffe, sie machen die richtigen Schritte. Es sieht so aus, als ob sie in die richtige Richtung gehen."
Durant zeigt auch in der aktuellen Saison, warum er weiterhin zu den besten Spielern der NBA gehört. Der 36-Jährige legt im Trikot der Suns durchschnittlich 27,2 Punkte pro Spiel auf und trifft dabei 52,3 Prozent seiner Würfe aus dem Feld. Zudem steuert er 6,5 Rebounds und 4,1 Assists bei. Trotz Durants starken Leistungen stehen die Suns mit einer Bilanz von 22 Siegen und 21 Niederlagen derzeit auf dem 10. Platz in der Western Conference.
sgm