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    NBA

    vor 12 Stunden

    Partnerschaft stößt auf Kritik

    Details zum Li-Ning-Deal: So viel verdient Curry bei seinem neuen Vertrag

    Stephen Curry hat seine Schuh-Free-Agency beendet und einen neuen Ausrüster gefunden. Nun sind auch erste Details zur Vereinbarung mit dem chinesischen Sportartikelhersteller Li-Ning bekannt geworden.

    Curry war 13 Jahre lang bei Under Armour.
    Curry war 13 Jahre lang bei Under Armour. Robert Edwards-Imagn Images

    Curry hat sich laut ESPN einen der lukrativsten Sponsorenverträge im Sport gesichert. Wie Insider Shams Charania berichtet, erhält der Warriors-Star für seinen neuen Vertrag mit Li-Ning insgesamt 400 Millionen Dollar über einen Zeitraum von zehn Jahren.

    Der Deal beendet einen monatelangen Bieterwettstreit, nachdem Curry im vergangenen November das Ende seiner 13-jährigen Partnerschaft mit Under Armour bekannt gegeben hatte. Mehrere amerikanische und internationale Unternehmen sollen sich um die Dienste des vierfachen NBA-Champions bemüht haben. Laut Charania lagen sogar Angebote auf dem Tisch, die finanziell mit dem Li-Ning-Vertrag mithalten konnten oder diesen übertrafen.

    Bei Currys Entscheidung spielte auch der Komfort der Schuhe eine wichtige Rolle. Der Guard soll während seiner Suche unter anderem die Signature-Modelle seines Warriors-Teamkollegen Jimmy Butler sowie von NBA-Legende Dwyane Wade getestet haben, die beide bei Li-Ning unter Vertrag stehen.

    Auch die Li-Ning-Stars Jimmy Butler und Dwyane Wade sollen Currys Entscheidung beeinflusst haben.
    Auch die Li-Ning-Stars Jimmy Butler und Dwyane Wade sollen Currys Entscheidung beeinflusst haben. D. Ross Cameron-Imagn Images

    Kritik an der Partnerschaft

    Der neue Vertrag sorgt in den USA allerdings auch für Diskussionen. Li-Ning wurde von der US-Regierung und Menschenrechtsorganisationen wiederholt mit Vorwürfen in Verbindung gebracht, Produkte unter Einsatz von Zwangsarbeit herstellen zu lassen. Die Marke war deshalb 2022 zeitweise vom US-Markt ausgeschlossen worden.

    Der republikanische Kongressabgeordnete Chris Smith kündigte bereits an, die Importe des Unternehmens erneut prüfen lassen zu wollen. "Steph Curry ist einer der talentiertesten und meistbeachteten Basketballspieler der Welt. Genau deshalb ist dieser Deal von Bedeutung", erklärte Smith. Der Politiker kritisierte zudem die Zusammenarbeit von Sportlern und Unternehmen, die mit der chinesischen Zwangsarbeitswirtschaft in Verbindung gebracht würden.

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    sgm