10.08.2025
Zerrüttetes Vertrauen als Grund
Nach einem kurzen Intermezzo in Milwaukee geht Damian Lillard ab sofort wieder für die Portland Trail Blazers auf Korbjagd. Bei seinem Ex-Team erhielt er eine der rar gesäten No-Trade-Klauseln. Doch wieso?

Nach zwei Jahren in Milwaukee, die eher einem Missverständnis glichen, ist Damian Lillard offiziell zurück bei der Franchise, bei der einst seine NBA-Reise begonnen hatte. In Portland unterschrieb der Point Guard einen Dreijahresvertrag über rund 42 Millionen Dollar.
Ebenfalls Teil des Deals ist eine No-Trade-Klausel, die es Lillard ermöglicht, sein Veto gegenüber jedem ihm betreffenden Tauschgeschäft einzulegen. Inzwischen gilt diese Klausel als echte Rarität in der NBA. Neben Lillard besitzt ausschließlich LeBron James eine solche.
Hintergrund der Klausel könnte laut Sean Highkin vom Rose Garden Report das zerrüttete Vertrauensverhältnis zwischen Lillard und der Franchise sein. Schließlich hatte Portland dem neunfachen All-Star 2023 seine präferierte Trade-Destination, nämlich die Miami Heat, verwehrt und ihn stattdessen nach Milwaukee verschifft.
Die Implementierung einer No-Trade-Klausel verschafft Lillard nun Zukunftssicherheit und soll verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen.
jos