NBA
08.08.2025
Welche Deutschen schaffen es?
NBA Mock Draft 2026: Die Stars von morgen im Blick

NBA Mock Draft 2026: Die Stars von morgen im Blick
Der 2025er Draft ist Geschichte - nun richtet sich der Fokus auf eine außergewöhnlich tiefe 2026er Klasse mit gleich mehreren potenziellen No. 1-Kandidaten. Dank NIL und vielen Rückkehrern ans College verspricht der kommende Jahrgang nicht nur Qualität an der Spitze, sondern auch bemerkenswerte Tiefe. Auch aus deutscher Sicht könnte dieser Draft vielversprechend werden.
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Honorable Mention: Alijah Arenas (USC, SG)
Alijah Arenas, Sohn von Gilbert Arenas, gilt als geborener Scorer mit echtem Lottery-Potenzial. Der athletische Shooting Guard bringt Länge, Sprungkraft und Selbstvertrauen mit - Eigenschaften, die ihn zu einem spannenden Lottery-Kandidaten machen. Verletzungen werfen ihn aktuell jedoch zurück: Nach einem schweren Autounfall folgte nun ein Meniskusriss. Eine Rückkehr ist frühestens im Februar geplant, ein Verbleib am College scheint am wahrscheinlichsten.
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Honorable Mention: Hannes Steinbach (Washington, PF)
Die Entwicklung von Steinbach im vergangenen Jahr war beeindruckend: Als Leistungsträger des Halbfinalteams aus Würzburg und mit dominanten Auftritten bei der U19-WM hat er sich ins Rampenlicht gespielt. Inzwischen steht der Deutsche bei vielen NBA-Scouts auf dem Zettel - eine starke College-Saison und Teamerfolg mit den Washington Huskies könnten ihm sogar einen Platz in der ersten Draft-Runde sichern.
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Honorable Mention: Christian Anderson (Texas Tech, PG)
Für den Sprung in die NBA dürfte es aktuell noch etwas zu früh sein - doch Christian Andersons Entwicklungskurve bleibt konstant steil. Spielerisch ist der PG seiner Altersklasse weit voraus, körperlich bringt er jedoch noch nicht das NBA-Level mit. Zwar misst er wohl inzwischen über 1,90 Meter, doch sein schmaler Frame wirft weiterhin Fragen auf. Als womöglich größtes deutsches Guard-Talent seit Dennis Schröder steht er bei Texas Tech vor einer richtungsweisenden Saison. Gelingt ihm dort der Durchbruch, könnte ein NBA-Team den Mut fassen, auf ihn zu setzen. Eines steht fest: Das Potenzial, den nächsten großen Schritt zu machen, ist definitiv vorhanden.
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20. Pick: Tahaad Pettiford (Auburn, PG)
Mit nur 1,85 Metern zählt Pettiford zu den kleineren Spielern im Draft, doch seine Explosivität macht ihn brandgefährlich. Der wendige Guard spielt aggressiv, hat einen schnellen ersten Schritt und kann heißlaufen wie kaum ein anderer. Trotz seiner Größe besitzt er das besondere Etwas, das kleine Guards für die NBA qualifiziert. Er wird beweisen müssen, dass er seine Stärken auch gegen physisch überlegene Gegner ausspielen kann.
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19. Pick: Yaxel Lendeborg (Michigan, PF)
Lendeborg ist ein vielseitiger und robuster Power Forward mit beeindruckender Spannweite (2,24 m). Nach einer starken Junior-Saison (17,7 Punkte, 11,4 Rebounds, 4,2 Assists) entschied er sich gegen den NBA-Draft und wechselte zu Michigan. Der Senior überzeugt durch Rebounding, effizientes Scoring und kluge Entscheidungen mit dem Ball. Er bringt kein spektakuläres, aber ein sehr solides Gesamtpaket mit. In Michigan wird er zeigen können, ob er auch auf hohem College-Level seinen Wert unter Beweis stellen kann. Ein möglicher Sleeper-Pick.
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18. Pick: Jayden Quaintance (Kentucky, PF)
Bereits mit 17 Jahren Starter - Quaintance vereint defensive Instinkte mit massig Potenzial im Low Post. Seine Shot-Blocking-Qualitäten und Effizienz im Zwei-Punkte-Bereich machen ihn zu einem Floor-Protector mit Upside. Der Distanzwurf bleibt die größte Baustelle.
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17. Pick: Brayden Burries (Arizona, SG)
Burries startet seine College-Karriere an der University of Arizona. Der 1,93 Meter große Shooting Guard überzeugt nicht durch rohe Athletik, sondern durch Kontrolle, Effizienz und starke Basics. Er besitzt ein gutes Gefühl für das Spiel, trifft kluge Entscheidungen und spielt mit viel Ruhe. Körperlich bringt er bereits solide Stärke mit, was ihm beim Finishing und in der Defense hilft. Burries ist kein spektakulärer Spieler - aber einer, der früh NBA-ready wirken kann.
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16. Pick: Ian Jackson (St. Johns, SG)
Nach seinem Wechsel von UNC zu St. John’s will Jackson in der Big East richtig durchstarten. Der 1,96 Meter große Shooting Guard bringt explosiven Scoring-Instinkt, Athletik und ein breites Arsenal an Jumpern, Stepbacks und Drives mit - besonders im Eins-gegen-Eins kann er Spiele im Alleingang entscheiden. In Transition kaum zu stoppen, besitzt Jackson das Potenzial zum echten Shot-Maker. Noch fehlt ihm die Reife: Seine Shot Selection sowie das Spiel ohne Ball gelten als Schwächen.
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15. Pick: Dash Daniels (Melbourne United, SG)
Dash Daniels, der jüngere Bruder von Dyson Daniels, hat sich mit seiner Defense bereits einen Namen gemacht. Der athletische Guard (1,98 m) ist einer der besten Flügelverteidiger der Klasse 2026. Er kombiniert schnelle Füße mit hoher Spielintelligenz und kann mehrere Positionen verteidigen. Auch offensiv bringt er Upside mit - besonders im Transition-Game.
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14. Pick: Tomislav Ivisic (Illinois, C)
Ivisic bringt als moderner Big Man eine seltene Kombination aus Größe, Spielgefühl und Shooting mit. Der 2,16 Meter große Kroate kann das Feld breit machen, schützt den Ring und ist ein starker Rebounder. Für seine Größe bewegt er sich erstaunlich flüssig. Nach seinem Wechsel zu Illinois dürfte er in der Big Ten noch mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Erste-Runde-Potenzial ist klar vorhanden.
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13. Pick: Dame Sarr (Duke, SG)
Mit 2,03 Meter Körpergröße und einer Spannweite von fast 2,13 Meter bringt Dame Sarr ideale Maße für einen modernen NBA-Wing mit. Der athletische Italiener, der bereits EuroLeague-Erfahrung sammeln konnte, überzeugt durch explosive Cuts und kraftvolle Finishes am Ring - sein bevorzugter Aufenthaltsort: über dem Ring. Auch sein Perimeter-Game entwickelt sich stetig weiter, was ihn zu einer zunehmend vielseitigen Offensivwaffe macht.
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12. Pick: Bennett Stirtz (Iowa, PG/SG)
Der 1,93 m Meter große Spielmacher glänzt mit starker Wurfkonstanz aus der Distanz, einem feinen Gefühl für das Midrange-Spiel und cleveren Entscheidungen am Ball. Mit durchschnittlich 19,4 Punkten, knapp 40 % Dreierquote und 5,7 Assists bewies er vergangene Saison Vielseitigkeit und Spielintelligenz. Zur kommenden Saison wechselt Stirtz an die University of Iowa in die Big Ten Conference - ein Karriereschritt, der ihm mehr Aufmerksamkeit in Richtung NBA verschaffen dürfte.
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11. Pick: Isaiah Evans (Duke, SF)
Evans hat die Tools als Shooter und Defender - aber auch als Creator gibt es vielversprechende Ansätze. Mit mehr Ballbesitz dürfte er 2025/26 zeigen, was in ihm steckt. Ein klassischer "3-and-more"-Wing mit viel Upside.
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10. Pick: Tounde Yessoufou (Baylor, SG/SF)
Yessoufou bringt Power, Athletik und Energie - dazu ein wachsendes Repertoire an Wurf- und Finishing-Moves. Seine Leistung beim Nike Hoop Summit hat Scouts hellhörig gemacht. Wenn sich sein Shooting weiter stabilisiert, bringt er Two-Way-Impact auf dem Flügel.
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9. Pick: Karim Lopez (NZ Breakers, PF)
Lopez gilt als das größte Basketballtalent, das Mexiko je hervorgebracht hat. Der 2,03 Meter große Flügelspieler kombiniert starke Ballhandling-Skills mit robuster Physis und kann sich sowohl am Perimeter als auch in der Zone durchsetzen. Lopez spielt mit viel Übersicht und Reife, wirkt in seinem Spiel bereits erstaunlich komplett. Seine Vielseitigkeit macht ihn zu einem spannenden NBA-Prospect mit internationaler Erfahrung. In der NBL sammelt er bereits auf hohem Niveau wertvolle Minuten.
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8. Pick: Koa Peat (Arizona, PF/C)
Peat überzeugt mit Spielwitz, Touch und Balance in der Midrange. Seine Größe und Kraft lassen ihn auch ohne besondere Explosivität als physisch präsenten Forward agieren. Seine Entwicklung als Shooter und Ballhandler gibt Hoffnung auf eine Allround-Rolle auf NBA-Niveau.
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7. Pick: Chris Cenac Jr. (Houston, C)
Mit einer 2,21-Meter-Wingspan und starkem Frame ist Cenac ein idealer Ringbeschützer. Dazu bringt er Shooting-Flashes und Back-to-the-Basket-Skills mit. Ein spannender Big, der sowohl als defensiver Anker als auch als Stretch-Center funktionieren kann.
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6. Pick: Nate Ament (Tennessee, SF)
Mit 6’9” bringt Ament Guard-Movement und Scoring-Flashes mit - ein spannendes Paket. Er ist roh, aber kreativ, und könnte mit weiterem Feinschliff im Spielverständnis ein echter Steal werden. Seine Größe gepaart mit Shooting-Upside machen ihn für NBA-Teams sehr attraktiv.
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5. Pick: Caleb Wilson (North Carolina, PF)
Wilson bringt als Freshman bei North Carolina enormes Potenzial mit. Der 2,06 Meter große Forward überzeugt mit seiner Länge, Athletik und einem bereits gefährlichen Midrange-Game. Dank seines schnellen ersten Schritts kann er Verteidiger leicht schlagen und sich gute Abschlüsse am Korb erarbeiten. Zwar muss Wilson körperlich noch zulegen und taktisch reifen, doch seine Anlagen sind außergewöhnlich. Wie Head Coach Hubert Davis ihn in seinem ersten College-Jahr bei den Tar Heels einsetzt, wird spannend zu beobachten sein.
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4. Pick: Mikel Brown Jr. (Louisville, PG)
Brown überzeugt mit seinem Handle, Tempo und tiefem Shooting-Range. Er ist kein Power-Guard, aber extrem schwer zu halten im Eins-gegen-Eins. Wenn er das Finishing verbessert, ist er ein legitimer NBA-Scorer auf der Eins.
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3. Pick: Cameron Boozer (Duke, PF)
Fundamentale Stärken, Spielintelligenz und ein vielseitiges Offensivrepertoire machen Boozer zu einem sicheren Top-Pick. Er glänzt durch Rebounding, effizientes Scoring und Spielübersicht - trotz fehlender athletischer Extraklasse. Ein Prototyp moderner Bigs mit echtem Winning-Impact.
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2. Pick: Darryn Peterson (Kansas, SG)
Mit seinem Skillset als vielseitiger Scorer, Playmaker und Verteidiger bringt Peterson alle Tools mit, um ein Franchise-Guard zu werden. Seine Balance im Dribbling, das sichere Pull-up-Game und sein Spielverständnis heben ihn vom Rest der Klasse ab. Nicht der explosivste Athlet - aber dafür umso ausgereifter im Spielaufbau.
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1. Pick: AJ Dybantsa (BYU, SF)
Dybantsa kombiniert Länge, Athletik und Shotmaking wie kaum ein anderer Flügelspieler in diesem Draft. Mit seinem explosiven First Step und der Fähigkeit, aus allen Lagen zu scoren, hat er Superstar-Potenzial. Wenn er seinen Wurf noch konstant trifft und seine Defensivkonstanz verbessert, könnte der No.1-Spot ihm gehören.
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