vor 8 Stunden
"KD" spricht sich gegen "moralische Kooperationen" aus
Rockets-Star Kevin Durant weist die Kritik von Victor Wembanyama an Sponsoring-Deals mit Wettanbietern zurück. Moralische Fragen stünden bei seinen Geschäftsentscheidungen demnach nicht im Vordergrund.

Kevin Durant von den Houston Rockets hat auf Aussagen von Spurs-Star Victor Wembanyama zu Werbeverträgen mit Glücksspielfirmen reagiert. "Das ist Wemby. Er wird tun, was er tut. Das hat nichts mit mir zu tun. Ich denke über diese Frage wirklich gar nicht nach", sagte Durant am Freitag. Auf die Frage, ob er vor seinem FanDuel-Deal über die Moral nachgedacht habe, antwortete er: "Alle machen hier, was sie wollen. Nein, darüber habe ich nicht nachgedacht."
Wembanyama hatte einen Tag zuvor erklärt, nie einen Sponsorenvertrag mit einem Glücksspielunternehmen anzunehmen: "Absolut nicht. Ich werde das niemals tun." Er nannte es sehr traurig, dass manche Spieler dafür werben. Namen anderer Spieler nannte der Franzose nicht.
Durant ist seit 2022 geschäftlich mit dem Sportwetten- und Glücksspielanbieter FanDuel verbunden: Damals vereinbarte das Unternehmen eine Partnerschaft mit Boardroom, der Medienfirma von Durant und Agent Rich Kleiman. 2024 begann er, in gesponserten Beiträgen NFL-Parlay-Tipps zu teilen. Bei Partnerschaften komme es für ihn darauf an, was zu ihm passe: "Es geht darum, was für mich authentisch ist. Was mache ich im Alltag?"
jos