vor 11 Stunden
Günstigste Tickets für mehrere Tausend Dollar
Die New York Knicks erwarten ihr erstes Finals-Heimspiel seit knapp 27 Jahren. Im Big Apple scheinen auf diesen Moment viele Menschen lange gewartet zu haben. Entsprechend haben sich auch die Ticketpreise entwickelt. Die günstigsten liegen inzwischen fast im fünfstelligen Bereich. Kritik kommt nun von Knicks-Starter Josh Hart.

"Ich wünschte, die Ticketpreise wären nicht so verrückt, wie sie jetzt sind", sagte der Flügelspieler auf einer Pressekonferenz am Sonntag. "Viele von den Leuten, die diesen Moment so lange herbeigesehnt haben, werden unglücklicherweise nicht in der Lage sein, in das Gebäude zu kommen. Sieben, acht Tausend Dollar sind lächerlich."
Zwar erklärte Hart, dass er trotz der horrenden Preise die traditionell gute Stimmung im Madison Square Garden erwarte, "aber offensichtlich würden wir uns wünschen, dass die Tickets etwas günstiger wären."
Die explodierenden Preise für das dritte Finals-Duell zwischen New York und San Antonio kommen durch die Verkaufstaktik "Dynamic Pricing" zustande, demzufolge die Eintrittskarten keinen festen Preis haben, sondern durch Angebot und Nachfrage bestimmt werden. In den USA hat sich dieses Modell auch sportartenübergreifend als Standard etabliert.
Nach oben getrieben werden die Preise darüber hinaus auch durch Drittanbieter, die selbst Karten in großen Mengen kaufen und anschließend mit Aufschlag vertreiben. Die Plattform "viagogo" veranschlagt derzeit für die günstigsten Karten 4.898 Euro (bereits umgerechnet). Die teuersten noch verfügbaren im Unterrang belaufen sich auf mehr als 14.000 Euro.
Auch US-Präsident Donald Trump, der zu Spiel 3 erwartet wird, wurde jüngst auf die hohen Ticketpreise bei den Knicks angesprochen. Seine Empfehlung: Das Spiel eben einfach im Fernsehen anschauen. "So läuft es im Leben." Hier geht's zur News.
jos