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    NBA

    vor 20 Stunden

    Forward enttäuscht gegen Cleveland

    Das Ingram-Problem der Raptors: Ein All-Star, der keiner ist

    Die Toronto Raptors waren in den ersten beiden Spielen bei den Cleveland Cavaliers fast chancenlos. Das lag auch daran, dass All-Star Brandon Ingram in dieser Serie noch keine Rolle gespielt hat.

    Brandon Ingram spielt bisher eine schwache Saison gegen die Cleveland Cavaliers.
    Brandon Ingram spielt bisher eine schwache Saison gegen die Cleveland Cavaliers. Kevin Sousa-Imagn Images

    Einmal mit 13 und einmal mit zehn Punkten - das waren die Niederlagen der Toronto Raptors in Cleveland in den ersten beiden Partien. Das klingt nicht dramatisch, doch gewissermaßen waren die Kanadier in beiden Spielen chancenlos. Der Ausfall von Spielmacher Immanuel Quickley schmerzt, dennoch sollte in diesem Kader mehr Qualität stecken, um die Cavs zumindest mal zu ärgern.

    Passiert ist das bisher nicht und in Kanada richten sich die Blicke nun vor allem auf Brandon Ingram, der in dieser Serie noch gar nicht angekommen ist. Vielmehr sorgte der All-Star nach Spiel 1 für Schlagzeilen, als er bemängelte, dass er nur neun Würfe bekommen habe, einen einzigen nach der Pause.

    "Der Coach wollte mich eher als Blocksteller und als er merkte, dass mein Gegenspieler nicht mitging, wollte er, dass ich mich mehr abseits des Balles bewege. Wenn ich aber nur neun Würfe bekomme, dann werden wir keine Spiele gewinnen", mäkelte Ingram und sorgte dafür für ordentlich Diskussionsstoff. Immerhin 17 Punkte hatte der 28-Jährige erzielt, zehn Freiwürfe halfen.

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    Deja-vu aus der OKC-Serie? Ingram bleibt blass

    In Spiel 2 waren es dann mehr Würfe - 15 an der Zahl -, jedoch auch nur drei Treffer und eine magere Ausbeute von gerade einmal sieben Punkten. Hinzu kamen fünf teils sehr unnötige Ballverluste. Einmal dribbelte er sich den Ball auf den Fuß, ein anderes Mal ins Aus, ein weiteres Mal gab es ein plumpes Offensiv-Foul. Ingram fehlt die Bindung in der Serie und es werden Erinnerungen an die Vergangenheit wach.

    Zwar ist Ingram schon seit 2016 in der NBA, die Cavs-Serie ist aber erst seine Dritte überhaupt. Bei seinem Debüt mit New Orleans gegen die Suns hielt er sein Team fast noch im Alleingang in der Serie (2-4), doch schon zwei Jahre später ließ er sich von Lu Dort die Butter komplett vom Brot nehmen und schoss über vier Spiele nur 34 Prozent aus dem Feld (14,3 PPG).

    Coach Darko Rajakovic baute den Forward trotz der kritischen Worte auf. "Er hat meine volle Unterstützung. Er wird seine Würfe irgendwann treffen." Doch reicht das wirklich? Ingrams Stil stirbt in der NBA aus, weil es schwer ist, so effizient zu scoren. Der ehemalige Nr.2-Pick lebt von Shotmaking aus der Mitteldistanz, was in der Postseason durchaus ein gutes Mittel sein kann, dafür muss der Wurf allerdings auch hochprozentig fallen.

    Brandon Ingram traf in Spiel 2 nur drei von 15 Würfen.
    Brandon Ingram traf in Spiel 2 nur drei von 15 Würfen. David Dermer-Imagn Images

    Kein idealer Fit: Ingram bremst den Flow

    Gleichzeitig ist Ingram nicht wirklich ein guter Fit in diesem Team. Der Mannschaft mangelt es an Shooting, während der Saison hatte man durch aggressive Defense und schnelles Umschalten Erfolg. Die Idee mit Ingram als Mann für enge Situationen ist nachvollziehbar, aber NBA-Spiele dauern eben 48 Minuten und hier passt er nur bedingt rein.

    Mit Ingram stoppt zu oft der Ball, abseits davon bringt seine Anwesenheit nur wenig Gravitation, weil inzwischen alle Gegner wissen, dass der Forward ungern Dreier nimmt. Wirklichen Druck auf den Korb übt der frühere Lakers-Spieler auch nicht aus. Gewissermaßen hat Ingram das Spiel eines Superstars, der er aber nicht ist, obwohl ihm die Raptors über 40 Millionen Dollar jährlich überweisen.

    Gleichzeitig ist es auch möglich, dass er im nächsten Spiel 35 Punkte macht, darauf hofft ganz Toronto. "Wir müssen ihm helfen, bessere Gelegenheiten zu finden", meinte R.J. Barrett und schob nach: "Er ist einer der besten Scorer der Liga." Genau dies muss Ingram tatsächlich sein, damit die Raptors in dieser Serie ankommen können.

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    Die NBA Playoffs im Überblick

    Robert Arndt

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    26.04.
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    04.05.
    Toronto Raptors
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