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    NBA

    vor 3 Stunden

    NBA Cup kompakt

    Curry sorgt für historischen Lakers-Einbruch - LeBron stark bei Sieg gegen Knicks

    Die Golden State Warriors haben angeführt von Stephen Curry ein historisches Comeback gegen die Los Angeles Lakers gefeiert. LeBron James kratzt gegen die New York Knicks am Triple-Double, die Philadelphia 76ers besiegen erneut den Champion. Moritz Wagner ist Brooklyns Topscorer bei einer weiteren Niederlage.

    Stephen Curry im Duell mit Luka Doncic.
    Stephen Curry im Duell mit Luka Doncic. Kelley L Cox

    Was für ein Einbruch der Los Angeles Lakers. Bei den Golden State Warriors führten die Lakers nach einem Viertel mit 38:15 und kurz darauf mit 25 Zählern, am Ende stand dennoch eine 17-Punkte-Niederlage. So etwas hatte es in den vergangenen 30 Jahren nicht gegeben. Luka Doncic startete dabei mit 21 Zählern und fünf verwandelten Dreiern furios, der Slowene beendete die Partie mit 37 Punkten (12/27 FG, 6/16 Dreier) und fünf Assists.

    Das Problem der Lakers war aber nicht Doncic, sondern die Minuten ohne den Superstar (-26). Die Bank kam auf gerade einmal sieben Pünktchen, hier drehten die Dubs den Spieß um. Katalysator dafür war Stephen Curry, der eine Gala von draußen (31 Punkte, 8/14 3P) ablieferte und mit einem Anklebreaker gegen Doncic, der dabei zu Boden ging, für das Highlight der Partie sorgte.

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    Die Vorentscheidung fiel dann bereits zu Beginn des vierten Viertels, als die Warriors einen 18:0-Lauf hinlegten, als Doncic pausierte. Vor allem Austin Reaves (21, 9/19 FG, 8 Turnover) fand gegen das aggressive Doppeln der Warriors keine Mittel, als Team schmissen die Lakers den Ball 22-mal weg. Die Warriors trafen dagegen 22 Dreier, Brandin Podziemksi (21) und De’Anthony Melton (15) steuerten je vier bei. Aus Sicht der Lakers war noch Center Walker Kessler (10, 13 Rebounds, 5 Blocks) ein Lichtblick, aber auch er konnte die Niederlage nicht mehr verhindern.

    NBA: LeBron kratzt gegen Knicks am Triple-Double

    In der Gruppe B im Osten setzten auch die Philadelphia 76ers ein kleines Statement und schlugen erneut den Titelverteidiger aus New York. In einer engen Partie machte LeBron James (20 Punkte, 8/15 FG, 9 Rebounds, 8 Assists) sein bestes Spiel im Sixers-Jersey und brachte sein Team mit einem Fadeaway-Jumper 70 Sekunden vor dem Ende auf die Siegerstraße.

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    Kurz zuvor hatte Jalen Brunson per Dreier die erste Knicks-Führung seit den Anfangsminuten erzielt, doch diese hielt nur 22 Sekunden. Im Gegenzug vergab Brunson einen Floater und VJ Edgecombe erhöhte per Dreier. Brunson vergab dann einen Freiwurf und LeBron machte mit einem Tip-In endgültig alles klar.

    Bester Sixers-Scorer war erneut Tyrese Maxey (27, 10/19), während Jaylen Brown pausierte. Joel Embiid (10, 3/12, 7 Assists) hatte derweil keinen Rhythmus, von der Bank kommend war Anfernee Simons (21, 5/8 Dreier) ein X-Faktor. Für die Knicks, die in Bestbesetzung antraten, waren Brunson (24, 8/22) und Karl-Anthony Towns (22, 12 Rebounds) die besten Akteure, doch eine erneut schwache Dreierquote (13/41) war zu wenig für New York.

    Giannis Antetokounmpo verbuchte ein Triple-Double gegen die Indiana Pacers.
    Giannis Antetokounmpo verbuchte ein Triple-Double gegen die Indiana Pacers. Isabella Frias

    Im Parallelspiel der Gruppe feierten die Miami Heat einen ungefährdeten Sieg gegen Indiana, welches ohne Ivica Zubac und Tyrese Haliburton antreten musste. Giannis Antetokounmpo legte mit 31 Punkten (13/19 FG), 18 Rebounds und zehn Assists ein starkes Triple-Double auf, dazu glänzten Bam Adebayo (27) und Klay Thompson (25, 7/12 Dreier). Die Heat schossen 45 Prozent von der Dreierlinie und 58 Prozent aus dem Feld. Die Pacers trafen den Dreier zwar auch gut (17/37), kreierten aber kaum Stops. Bester Scorer war Backup-Guard Quentin Jackson (24).

    In der Gruppe A East gewannen die Orlando Magic bei den Toronto Raptors, wobei Franz Wagner sowohl bei Punkten als auch Assists neue Saisonbestwerte aufstellte. Mehr dazu gibt es hier. Tabellenführer sind aber die Detroit Pistons, die in Brooklyn keine Probleme hatten. Cade Cunningham (20) und Duncan Robinson (17) führten die Gäste an, ansonsten war vor allem die Verteidigung wieder die Trumpfkarte.

    Die Nets leisteten sich dagegen satte 24 Ballverluste (DET: 12), bester Scorer war Moritz Wagner (16, 7/10 FG, 8 Rebounds), der noch zu den besten Akteuren bei den New Yorkern zählte. Julius Randle (15, 4/13) und Michael Porter Jr. (13, 4/9, 7 Rebounds) blieben dagegen blass.

    NBA Cup: Celtics lassen es schleifen - Nuggets brandheiß

    In Gruppe C sind die Wizards nach einem Sieg gegen ein schwaches Charlotte um das deutsche Trio (mehr dazu hier) Tabellenführer, weil es die Celtics gegen Chicago am Ende dann doch arg schleifen ließen. Boston führte gegen überforderte Bulls mit bis zu 32 Punkten in der ersten Halbzeit, am Ende waren es "nur" noch 14 Zähler Differenz.

    Payton Pritchard (30, 9/17) und Jayson Tatum (26, 7 Assists) führten die Celtics an, dazu zeigte Paul George (18, 8 Assists, 3 Steals) ein weiteres gutes All-Around-Spiel. Bei Chicago war Rookie Caleb Wilson (23) ein Lichtblick mit sechs verwandelten Dreiern.

    Traumduo in Aktion: Jamal Murray und Nikola Jokic
    Traumduo in Aktion: Jamal Murray und Nikola Jokic Joe Camporeale

    In der Gruppe A im Westen haben sich vorerst die Denver Nuggets an die Tabellenspitze gesetzt, Jamal Murray (39, 7/9 Dreier) war von Phoenix nicht zu stoppen und lieferte dabei gute Unterstützung für Nikola Jokic, der 18 Zähler (8/13), sieben Rebounds und zehn Assists zum Erfolg beisteuerte.

    Die Nuggets verpassten es zwar, höher zu gewinnen, dennoch geriet der Sieg eigentlich nie in Gefahr, weil Denver starke 20 Dreier verwandelte. Neben Murray netzte auch Christian Braun (31) siebenmal von draußen. Bei Phoenix hatte Dillon Brooks (22, 9/12) die heiße Hand, der Forward wurde jedoch kurz nach der Pause disqualifiziert, weil er bei einem Sprungwurf das Bein nach oben zog und so seinen Gegenspieler in der Leistengegend traf. So war Miles Bridges (24, 10 Rebounds) am Ende der Topscorer für Phoenix.

    Robert Arndt

    Toronto Raptors
    TORTorontoToronto Raptors
    114
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    121
    Orlando Magic
    ORLOrlandoOrlando Magic
    Brooklyn Nets
    BROBrooklynBrooklyn Nets
    94
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    Detroit Pistons
    DETDetroitDetroit Pistons
    Washington Wizards
    WASWashingtonWashington Wizards
    95
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    79
    Charlotte Hornets
    CHACharlotteCharlotte Hornets
    Boston Bruins
    BOSBostonBoston Bruins
    18:00
    heute
    Chicago Blackhawks
    CHIChicagoChicago Blackhawks
    Phoenix Suns
    PHOPhoenixPhoenix Suns
    120
    :
    127
    Denver Nuggets
    DENDenverDenver Nuggets
    Dallas Mavericks
    DALDallasDallas Mavericks
    116
    :
    111
    Houston Rockets
    HOUHoustonHouston Rockets
    Minnesota Timberwolves
    MINMinnesotaMinnesota Timberwolves
    127
    :
    101
    Los Angeles Clippers
    LOSLA ClippersLos Angeles Clippers
    Golden State Warriors
    GOLGolden StateGolden State Warriors
    112
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    95
    Los Angeles Lakers
    LOSLA LakersLos Angeles Lakers
    Philadelphia 76ers
    PHIPhiladelphiaPhiladelphia 76ers
    98
    :
    93
    New York Knicks
    NEWNew YorkNew York Knicks
    Miami Heat
    MIAMiamiMiami Heat
    145
    :
    125
    Indiana Pacers
    INDIndianaIndiana Pacers