vor 17 Minuten
Er verspottete die Vorwürfe
Mark Cuban hatte die Vorwürfe gegen die Los Angeles Clippers und Besitzer Steve Ballmer öffentlich angezweifelt. Nach der historischen Bestrafung der Franchise räumt der frühere Mehrheitseigentümer der Dallas Mavericks seine Fehleinschätzung nun denkbar knapp ein.

"Glückwunsch, Pablo", schrieb Cuban auf X an den Journalisten Pablo Torre. Dieser hatte die Affäre um Kawhi Leonards umstrittenen Werbevertrag im September 2025 mit seinen Recherchen ins Rollen gebracht. Torre hatte aufgedeckt, dass Leonard einen mit 28 Millionen Dollar dotierten Vertrag mit dem inzwischen insolventen Unternehmen Aspiration abgeschlossen hatte. Der Clippers-Star sollte dafür angeblich kaum oder gar keine Leistungen erbringen. Ballmer hatte selbst in die Firma investiert, die zudem einen umfangreichen Sponsorenvertrag mit der Franchise besaß.
Cuban stellte sich nach Veröffentlichung der Vorwürfe demonstrativ hinter seinen Unternehmerkollegen. Er gehöre zum "Team Ballmer" und könne sich nicht vorstellen, dass dieser für zusätzliche Zahlungen an Leonard seine Franchise aufs Spiel setzen würde.
Ballmer wäre nach Cubans damaliger Einschätzung der "dümmste Mensch auf dem Planeten", wenn er eine solche Konstruktion erlaubt hätte. Der Milliardär argumentierte, dass Ballmer und die Clippers selbst von den Verantwortlichen bei Aspiration betrogen worden seien.
Auch Torre griff Cuban damals direkt an. Der Journalist habe nicht ausreichend recherchiert und voreilige Schlüsse über Ballmers Beteiligung gezogen. Die Behauptung, der Clippers-Besitzer sei automatisch der Schuldige, werde für Torre "nach hinten losgehen", prognostizierte Cuban.
Knapp ein Jahr später kam die NBA nach einer umfangreichen Untersuchung zu einem anderen Ergebnis. Die Liga stellte mehrere Verstöße gegen die Regeln zur Umgehung der Gehaltsobergrenze fest und verhängte eine der härtesten Strafen ihrer Geschichte.
kon