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Folgen der Kawhi-Strafe
Die historische Bestrafung der Los Angeles Clippers könnte auch für Darius Garland Folgen haben. Weil die Franchise fünf Erstrundenpicks verliert, wird wohl über einen Trade des zweimaligen All-Stars spekuliert.

Nach Einschätzung von Yahoo-Sports-Analyst Kevin O’Connor könnten die Los Angeles Clippers prüfen, Darius Garland gegen neues Draftkapital einzutauschen. Einen konkreten Bericht über laufende Verhandlungen oder die Absicht der Franchise, den Point Guard aktiv anzubieten, gibt es bislang allerdings nicht.
Die NBA hatte die Clippers nach ihrer Untersuchung der finanziellen Vereinbarungen rund um Kawhi Leonard hart bestraft. Los Angeles muss eine Rekordstrafe von 30 Millionen Dollar zahlen und verliert jeweils einen Erstrundenpick in den Jahren 2029 bis 2033. Besitzer Steve Ballmer wurde für ein Jahr gesperrt, Leonard erhielt eine Geldstrafe in Höhe von 700.000 Dollar.
Ein Verkauf wertvoller Spieler wäre eine Möglichkeit, neues Draftkapital zu beschaffen. Garland besitzt dabei den vermutlich größten Marktwert im aktuellen Kader. Der 26-Jährige ist zweimaliger All-Star, befindet sich im besten Basketballalter und steht noch bis 2028 unter Vertrag. In der Saison 2026/27 verdient er rund 42,2 Millionen Dollar, ein Jahr später steigt sein Gehalt auf knapp 45 Millionen Dollar.
Die Clippers hatten Garland erst im Februar 2026 von den Cleveland Cavaliers verpflichtet. Im Gegenzug wechselte James Harden nach Cleveland. In seinen 19 Hauptrundenspielen für Los Angeles erzielte Garland durchschnittlich 19,9 Punkte und 6,4 Assists.
Gegen einen schnellen Trade spricht allerdings Garlands geplante Rolle im neuen Team. Nach dem Abgang von Leonard gilt der Guard gemeinsam mit Nummer-fünf-Pick Keaton Wagler als wichtiger Bestandteil der sportlichen Zukunft. Garland könnte den jungen Rookie entlasten und gleichzeitig als erfahrener Anführer der Mannschaft auftreten. Die Clippers stehen deshalb vor einer grundsätzlichen Entscheidung.
kon