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Am Ende holte Minnesota LaMelo Ball
Jaylen Brown ist inzwischen ein Philadelphia 76er, zuvor hätte sein Weg offenbar auch nach Minnesota führen können. Einem Bericht zufolge lehnten die Timberwolves die hohen Forderungen der Boston Celtics jedoch ab, während auch die Gespräche über zwei weitere Topstars ohne Ergebnis blieben.

Wie Jon Krawczynski von The Athletic berichtet, beschäftigte sich Minnesota vor Browns Wechsel nach Philadelphia mit einem möglichen Trade. Die Celtics sollen für ihren damaligen Star ein äußerst umfangreiches Paket verlangt haben, das Rudy Gobert und bedeutendes Draftkapital umfasst hätte.
Boston betrachtete Gobert demnach als wichtigen Bestandteil des möglichen Deals, um den eigenen Frontcourt zu verstärken. Die Timberwolves wollten den viermaligen Defensive Player of the Year allerdings nicht abgeben und zusätzlich mehrere wertvolle Draft-Picks investieren. Anthony Edwards soll nicht Teil des diskutierten Pakets gewesen sein.
Neben dem hohen Preis gab es offenbar auch sportliche Bedenken. Brown und Edwards sind es gewohnt, viel Verantwortung in der Offensive zu übernehmen und regelmäßig aus Isolationssituationen zu agieren. Minnesota soll deshalb Zweifel daran gehabt haben, ob die beiden Stars optimal miteinander harmonieren würden. Nachdem die Wolves Abstand genommen hatten, wechselte Brown schließlich zu den Sixers.

Auch bei weiteren prominenten Spielern prüfte Minnesota seine Möglichkeiten. Teampräsident Tim Connelly soll sowohl vor der Saison 2025/26 als auch rund um die Trade Deadline versucht haben, Giannis Antetokounmpo von den Milwaukee Bucks zu verpflichten. Eine Einigung war jedoch zu keinem Zeitpunkt in greifbarer Nähe.
Darüber hinaus erkundigten sich die Timberwolves bei den Chicago Bulls nach Josh Giddey. Der große, spielstarke Guard wurde als möglicher Partner für Edwards angesehen, doch auch diese Gespräche entwickelten keine ernsthafte Dynamik. Letztlich fand Minnesota seine Verstärkung auf der Guard-Position in LaMelo Ball.
Sam Müller, n