vor 2 Stunden
SGA reagiert gelassen
Nach Game 2 zwischen den Phoenix Suns und den Oklahoma City Thunder sorgt nicht nur das Spiel generell für Gesprächsstoff. Dillon Brooks kritisiert den modernen Basketball scharf, Shai Gilgeous-Alexander reagiert gelassen.

Dillon Brooks ließ nach der 107:120-Niederlage seiner Phoenix Suns gegen die Oklahoma City Thunder kein gutes Haar am aktuellen Spielstil. "Das ist alles ein bisschen weich geworden", sagte er. "Das ist eigentlich ein Spiel für Männer, vor allem in den Playoffs." Vor allem die vielen Freiwürfe (in beiden Spielen OKC: 48, Suns: 40) und Unterbrechungen seien ihm ein Dorn im Auge.
Brooks zog dabei einen deutlichen Vergleich zu früheren NBA-Generationen: "Als ich früher Michael Jordan geschaut habe oder LeBron James in jungen Jahren, das war physischer Basketball", erklärte er. Seine Kritik: "Ich verstehe nicht, warum dieses ganze Fallen, Floppen und Gestikulieren gerade in den Playoffs erlaubt ist."
Für Brooks ist klar, wie Playoff-Basketball aussehen sollte, dabei ließ er es nicht aus, noch eine Spitze gegen SGA, der insgesamt bereits 26 mal an der Linie stand, zu platzieren: "Lasst das für die reguläre Saison. In den Playoffs geht es darum, wer das bessere Team ist, nicht darum, Spiele über Freiwürfe zu entscheiden." Weiter ergänzte er: "Das muss man ändern. So viele Unterbrechungen nehmen dem Spiel den Rhythmus."
Auch die Kommunikation mit den Referees stellte Brooks infrage: "Ihr solltet die Schiedsrichter interviewen", sagte er sarkastisch. Häufig gebe es nur Ausreden statt klarer Erklärungen für Entscheidungen. Neben Brooks schoss vor allem auch Devin Booker scharf gegen einen bestimmten Referee.

Shai Gilgeous-Alexander wollte sich von den Aussagen nicht aus der Ruhe bringen lassen: "Ich kann nicht kontrollieren, worüber Dillon oder andere sich beschweren", erklärte der OKC-Star. "Ich kann nur versuchen, Spiele für mein Team zu gewinnen."
kon