01.07.2025
Interessanter Deal für beide Seiten
Paukenschlag zum Start der Free Agency: Die Denver Nuggets trennen sich von Michael Porter Jr. und schicken ihn zusammen mit einem Erstrundenpick nach Brooklyn. Im Gegenzug kommt Cam Johnson.

Die Denver Nuggets und die Brooklyn Nets haben sich auf einen überraschenden Trade geeinigt: Michael Porter Jr. wechselt gemeinsam mit einem ungeschützten Erstrundenpick im Draft 2032 zu den Nets. Im Gegenzug erhält Denver den Flügelspieler Cam Johnson. Die Meldung wurde von ESPN-Insider Shams Charania kurz nach Beginn der Free Agency bestätigt.
Damit endet eine Ära in Denver: Porter war seit sechs Jahren Teil der Nuggets, gewann 2023 mit dem Team die Meisterschaft und galt als langfristiger Eckpfeiler neben Nikola Jokic und Jamal Murray.
Auch wenn der Abschied sportlich schmerzt, aus finanzieller Sicht ergibt der Deal für die Nuggets Sinn. Als "Apron-Team" war Denver durch Porters hochdotierten Vertrag stark eingeschränkt in seinen Handlungsmöglichkeiten. Mit Cam Johnson kommt nun ein ebenfalls vielseitiger Flügelspieler, der zwar defensiv weniger präsent ist, aber offensiv als Catch-and-Shoot-Spezialist überzeugt.
Johnson gilt als effizienter Dreierschütze, der den Ball gut ohne viele Dribblings verwerten kann. Ein ideales Profil für das Nuggets-System um Jokic. Gleichzeitig verschafft er dem Team mehr Flexibilität im Kaderaufbau.

Für Michael Porter Jr. ist der Wechsel eine Chance, sich in einem neuen Umfeld zu beweisen. In Brooklyn soll er mehr offensive Verantwortung übernehmen und dem jungen Team eine klare Scoring-Option geben. In Denver kam Porter in sechs Jahren auf durchschnittlich 16,2 Punkte und 6,4 Rebounds bei 40,6 % Dreierquote.
Der ungeschützte First-Round-Pick im Jahr 2032 zeigt zudem, dass Brooklyn langfristig denkt. Ein deutliches Signal für einen Rebuild mit Perspektive.
kon