16.03.2026
Foul führte zur Verlängerung
Beim Overtime-Sieg der Lakers gegen die Denver Nuggets in der Nacht auf Sonntag kam es zu mehreren wilden Szenen. Eine davon: Die Freiwürfe von Austin Reaves, an deren Ende der Guard die Verlängerung erzwang. Nun gab die NBA bekannt, dass er diese gar nicht hätte werfen dürfen.

Das geht aus dem "Last 2 Minutes"-Report der NBA hervor. Neun Sekunden vor Ende des vierten Viertels war ein Foul an Austin Reaves nach dem Einwurf von der Seite gepfiffen worden. Nuggets-Spieler Spencer Jones hatte den Ball bei Reaves' Wurfversuch allerdings fair aus dessen Händen befreit.
Das gestand nun auch die Liga ein. In ihrem Bericht schrieb sie dazu: "Jones (DEN) streckt seine rechte Hand aus und entreißt Reaves (LAL) 'cleanly' den Ball, nachdem dieser den Einwurf erhalten hat."
In der Konsequenz gab es zwei Foulwürfe für den Lakers-Guard; er verwandelte beide und verkürzte den Rückstand damit auf einen Zähler (115:116). Mittels spektakulärem Freiwurf-Play erzwang Reaves anschließend sogar die Verlängerung. Bei drei Punkten Rückstand (nach Johnson Freiwürfen) traf er zunächst den ersten Wurf, verlegte den zweiten dann absichtlich, um nach offensivem Rebound den Ausgleich herzustellen.
Möglich wäre das ohne den vorhergehenden falschen Foulpfiff gegen Spencer Jones wohl nicht gewesen. Die Lakers wird es in der Rückschau allerdings nicht wirklich interessieren. Für das Traditions-Franchise aus Los Angeles war es der fünfte Sieg in Folge, womit man den dritten Rang im Westen vorerst verteidigt hat. Die Nuggets hingegen sehen den Heimvorteil in den Playoffs inzwischen als gefährdet an.
jos