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    NBA

    vor 8 Stunden

    NBA-Spieler sehen negative Auswirkungen

    Auch Abschaffung denkbar: Spielergewerkschaft stellt sich gegen Second Apron

    Die Spielergewerkschaft der NBA positioniert sich erstmals öffentlich gegen die geltende Second-Apron-Regelung. In einem Interview forderte der Exekutivdirektor des Verbandes Änderungen oder sogar die Abschaffung und schloss dabei auch einen Arbeitskampf nicht aus.

    Fred VanVleet
    Fred VanVleet ist Präsident der NBPA. Darren Yamashita-Imagn Images

    David Kelly, Exekutivdirektor der Spielergewerkschaft NBPA, hat seine Kritik am Second Apron erneuert. Im Interview mit der Sports Illustrated sagte er, die Gewerkschaft wolle die Regel in der nächsten Tarifrunde überarbeiten oder abschaffen. "Wir haben keinen Hehl daraus gemacht, dass wir zwar an der Verhandlung beteiligt waren, als der Second Apron vereinbart wurde, aber keine Fans davon sind. Wir glauben, dass er Konsequenzen hat, die definitiv weit über das hinausgehen, was wir erwartet haben", sagte Kelly.

    Der Second Apron ist eine Gehaltsgrenze oberhalb der Luxussteuer. Teams, die sie überschreiten, unterliegen strengen Einschränkungen: Sie dürfen etwa die Mid-Level-Exception nicht nutzen und bei Trades nicht mehrere Spielergehälter bündeln. Zudem kann ihr Erstrundenpick eingefroren werden. Kelly kritisierte: "Wenn wir ein System haben, das Teams zu Trades zwingt, die auf geschäftlichen und nicht auf sportlichen Entscheidungen beruhen, dann geht diese Regelung zu weit. Ob es darum geht, den Second Apron abzuschaffen oder auf irgendeine Weise abzumildern - wir glauben definitiv, dass etwas getan werden muss."

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    Er zeigte sich offen für einen Kompromiss und nannte mögliche Ausnahmen, geringere Strafen und die Repeater-Steuer als zentrale Frage. Für selbst gedraftete Spieler forderte er "zu 100 Prozent" Ausnahmen bei der Gehaltsobergrenze, damit Teams ihre Stars halten können. Auf die Frage nach einem Arbeitskampf sagte Kelly: "Das könnte passieren. Wir hoffen nicht auf einen, aber wir müssen vorbereitet sein." Es gebe bereits Gespräche und Schritte, damit die Spieler vorbereitet seien. Der aktuelle Tarifvertrag läuft bis zur Saison 2029/30.

    Das Thema betrifft neben zahlreichen Teams auch den amtierenden Meister New York Knicks. Besitzer James Dolan hatte erklärt, dass das Team nicht in den Second Apron gehen will. Backup-Center Mitchell Robinson wechselte in der Folge zu den Boston Celtics. Auch der deutsche Nationalspieler Isaiah Hartenstein hatte sich im Interview mit basketball-world.news in diesem Sommer kritisch zur Regelung geäußert und preisgegeben, dass auch er selbst zur Verlängerung in Oklahoma City auf Geld verzichten musste. Hier geht's zum Artikel.

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    jos