23.08.2025
Golden State an Curry-Bruder interessiert
Die Offseason der Golden State Warriors geht weiter nur schleppend voran. Als einziges NBA-Team hat die Franchise aus San Francisco in diesem Sommer noch nichts getan. Insgesamt sechs Kaderplätze sind noch zu vergeben. Wie ein Insider berichtet, hängt dabei aktuell alles an einem Baustein.

Bei diesem handelt es sich um Jonathan Kuminga. Vier Jahre nachdem ihn die Warriors an siebter Stelle im Draft ausgewählt haben, deutet vieles daraufhin, dass sich die Wege beider Parteien nun trennen werden. Wie Insider Jake Fischer berichtet, fordert der junge Forward weiterhin einen Vierjahresvertrag über wenigstens 90 Millionen Dollar - eine Summe, die Golden State aufgrund der schwankenden Leistungen Kumingas nicht bereit zu zahlen ist.
Gut für die Warriors: eine solche Zahlungsbereitschaft ist derzeit auch von keinem anderen NBA-Team zu erwarten. Zunehmend wahrscheinlicher sei dagegen, dass Kuminga von seinem Qualifying Offer über acht Millionen Dollar Gebrauch machen werde. Im Sommer 2026 wäre der heute 22-Jährige schließlich als Unrestricted Free Agent in der Lage bei einem Team seiner Wahl zu unterschreiben.
Ohne eine Lösung in der Causa Kuminga sind Fortschritte in der Kaderplanung der Warriors ebenfalls nur unwahrscheinlich. Grund dafür: Falls es doch noch zu einer Einigung mit dem Kongolesen kommen sollte, bräuchte man maximale finanzielle Flexibilität. General Manager Mike Dunleavy Jr. geht dabei einen schmalen Grat. Schließlich, so ist man sich ligaweit sicher, sei sich das Team bereits mit Al Horford, De'Anthony Melton und Gary Payton II. über neue Verträge einig. Nur die offiziellen Unterschriften fehlen noch.
Laut Fischer sollen Payton II. und Melton jeweils mit Veteran-Minimumverträgen ausgestattet werden. Für den 39-jährigen Horford hat man dagegen die "Taxpayer Midlevel Exception" über 5,7 Millionen Dollar reserviert. Solange mit Kuminga allerdings keine Einigung in Sicht ist, hängen diese drei Unterschriften in der Schwebe. Es ist zu beobachten, wie lange die Warriors bereits sind, diese Hängepartie fortzuführen.
Um den restlichen Kader aufzufüllen, haben die Warriors darüber hinaus noch weitere Namen auf dem Zettel stehen. Dazu gehört laut Fischer neben Malcolm Brogdon und Cody Martin auch Seth Curry, der Bruder von Topstar Stephen Curry. Der 35-Jährige ist nach zwei Jahren in Charlotte als Free Agent zu haben. In der vergangenen Spielzeit stellte er, wenngleich bei geringem Volumen, einen Karrierebestwert mit 45,6 Prozent Dreierquote auf. Es wäre das erste Mal, dass er mit seinem großen Bruder in einer Mannschaft spielen würde.
jos