NBA
22.08.2025
Sechs Top-10-Picks
Europas Talentpool? Die französischen Picks der NBA seit 2020

Der größte Talentpool Europas? Die französischen Picks der NBA seit 2020
Frankreich ist zum echten Talentepool der NBA geworden. Seit 2020 wurden zahlreiche Spieler aus der Grande Nation gedraftet. Wir zeigen, welche französischen Talente seitdem ihren Weg in die Liga gefunden haben.
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2020: Theo Maledon (34. Pick, Philadelphia 76ers)
2020 in der zweiten Runde gedraftet, spielte Maledon für OKC, Charlotte und Phoenix. Der Guard konnte sich nicht fest etablieren, spielt aktuell in der EuroLeague bei Real Madrid.
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2020: Killian Hayes (7. Pick, Detroit Pistons)
Detroit setzte 2020 große Erwartungen in den Ex-Ulmer. Trotz Anlagen als Playmaker fand Hayes bislang nicht die erhoffte Konstanz. Aktuell spielt er G-League bei den Long Island Nets.
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2022: Moussa Diabate (43. Pick, Los Angeles Clippers)
Der athletische Big kam über Michigan in die NBA und wurde 2022 in der zweiten Runde von den Clippers gezogen. In Charlotte fand er 2024/25 schnell eine Rolle als Energizer; mit Länge, Motor und Rebounding bringt er Physis und zweite Chancen in die Frontcourt-Rotation. Sein Two-Way-Vertrag wurde am 9. Februar 2025 in einen Standardvertrag umgewandelt.
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2022: Ousmane Dieng (11. Pick, Oklahoma City Thunder)
Der bewegliche Forward wechselte aus Neuseeland (Breakers) in die NBA und entwickelt sich bei Oklahoma City weiter. Für seine Größe bringt er Ballhandling und Playmaking mit, der Distanzwurf ist im Aufbau. Die Thunder setzen bei ihm auf eine langfristige Entwicklungsrolle in einer tiefen Rotation.
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2023: Sidy Cissoko (44. Pick. San Antonio Spurs)
Der physische Flügel kam über die G-League in die NBA und reifte zunächst im Spurs-System. Im Februar 2025 unterschrieb er in Portland einen Two-Way-Deal und läuft primär für den G-League-Partner Rip City Remix auf. Defensivstärke und "Slashing" machen ihn als Rotations-Wing interessant.
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2023: Rayan Rupert (43. Pick, Portland Trail Blazers)
Über die New Zealand Breakers kam der Flügel nach Portland und gilt als 3-and-D-Projekt mit Größe. Zwischen NBA und Rip City Remix (G-League) sammelte er viel Spielpraxis, während Wurf und Entscheidungsfindung reifen. Die Blazers zogen am 28. Juni 2025 die Team-Option - ein Vertrauensbeweis für seine Entwicklung.
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2023: Pacome Dadiet (25. Pick, New York Knicks)
Der Flügel wechselte über ratiopharm Ulm in die NBA und steht bei den New York Knicks unter Vertrag. Er bringt auf dem Flügel Größe, solide Defensive und Shooting-Ansätze mit. Perspektivisch gilt er als 3-and-D-Profil, das über Minuten und Wurfauswahl reifen soll.
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2023: Bilal Coulibaly (7. Pick, Indiana Pacers)
2023 überraschte Indiana mit dem 7. Pick, tradete Coulibaly aber sofort nach Washington. Der Flügel gilt als starker Verteidiger mit wachsender Offense.
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2023: Victor Wembanyama (1. Pick, San Antonio Spurs)
Der wohl größte Hype seit LeBron: Wemby wurde 2023 als erster Franzose überhaupt an Nummer 1 gedraftet. Bei den Spurs gilt der 2,21-Meter-Center als Gesicht der Zukunft.
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2024: Tidjane Salaün (6. Pick, Charlotte Hornets)
Der Forward kam aus Cholet in die NBA und bringt Länge, Mobilität und einen sich entwickelnden Wurf mit. In seiner Rookie-Saison bei den Hornets zeigte er solide Ansätze, traf aus dem Feld jedoch noch inkonstant. Perspektivisch soll er vor allem als Stretch-Vierer wachsen und über Motor, Rebounding und gutes Cut-Timing in Up-Tempo-Lineups Wirkung entfalten.
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2024: Alex Sarr (2. Pick, Washington Wizards)
Als zweiter Pick des Drafts 2024 ging Sarr zu den Wizards. Der 2,13-Meter-Mann bringt Länge, Athletik und Defense mit.
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2024: Zaccharie Risacher (1. Pick, Atlanta Hawks)
Ein Jahr nach Wembanyama folgte das nächste französische Ausnahmetalent. Die Hawks wählten den Forward im vergangenen Jahr an Position 1, in Atlanta spielte er eine solide Rookie-Saison.
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2025: Mohamed Diawara (51. Pick, New York Knicks)
Der athletische Flügel punktet mit außergewöhnlicher Spannweite und aktivem Off-Ball-Game. Seine Rechte liegen bei den New York Knicks; perspektivisch gilt er als Draft-and-Stash. Stärken: Länge, Energie am offensiven Brett und Ansätze als Wing-Verteidiger.
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2025: Maxime Raynaud (42. Pick, Sacramento Kings)
Der 2,16-m-Center kommt von Stanford und überzeugte dort als Scorer/Rebounder mit Touch. Sacramento holte ihn als Stretch-Big mit Größe und Spielintelligenz. Er bringt Pick-and-Pop-Potenzial mit und soll physisch weiter zulegen.
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2025: Noah Penda (32. Pick, Orlando Magic)
Der Forward entwickelte sich über Vichy-Clermont und zuletzt bei Le Mans zu einem spannenden Two-Way-Profil. Orlando nahm ihn wegen Länge, Motor und defensiver Vielseitigkeit unter Vertrag. In Transition und als Cutter könnte er früh Akzente setzen.
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2025: Nolan Traore (19. Pick, Brooklyn Nets)
Der Guard stammt aus der Talentschmiede von Saint-Quentin. Brooklyn sicherte sich einen dynamischen Ballhandler mit Tempo im Pick-and-Roll und Zug zum Korb. Er bringt Playmaking-Ansätze mit, muss aber noch seinen Perimeterwurf stabilisieren.
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2025: Joan Beringer (17. Pick, Minnesota Timberwolves)
Der französische Big Man kam über Cedevita Olimpija auf die NBA-Landkarte. Minnesota holte ihn als langfristiges Projekt für Rim Protection, Länge und Athletik. In Slowenien setzte er vor allem mit Shotblocking und Energie Akzente.
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2025: Noa Essengue (12. Pick, Chicago Bulls)
Der ehemalige Ulmer bildete mit Ben Saraf eines der spannendsten und zugleich stärksten jungen Duos in Europa. Im Draft "rutschte" er an Position 12 zu den Bulls - viele Experten halten ihn für einen potenziellen Steal.
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