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Forward kehrt an die Donau zurück
Ratiopharm Ulm ist nach dem Abgang von Christian Sengfelder ein kleiner Coup gelungen. Die Schwaben verpflichten Michael Rataj von Alba Berlin.

Wie der deutsche Meister von 2023 vermeldet, hat Rataj einen Zweijahresvertrag an der Donau unterschrieben. Erst kürzlich hatte der 22-Jährige sein Debüt in der Nationalmannschaft gegeben, als er beim Spiel in Riga gegen Lettland seine ersten Minuten als Nationalspieler sah. In 19 Minuten gelangen ihm sechs Zähler.
Bei Alba hatte man sich zuletzt noch optimistisch gezeigt, dass man den Youngster halten könne. Dieser hatte in den Play-offs starke Vorstellungen gezeigt, nachdem er erst im April zu den Berlinern stieß. Der Forward hatte zunächst seine Saison auf dem College beendet, wo er zuletzt für die Baylor Bears auflief.
"Wir hätten Michael gerne bei uns behalten. Für seine Zukunft wünschen wir ihm nur das Beste", wird Alba-Sportdirektor Himar Ojeda in einem Statement zitiert.
Vor seiner Zeit auf dem College spielte Rataj bereits in Ulm und konnte in drei Bundesliga- sowie sechs EuroCup-Partien mitwirken.“ Nach seiner hervorragenden College-Karriere und der Meisterschaft mit Alba Berlin, ist das für uns eine bedeutende Verpflichtung“, freut sich Coach Ty Harrelson. "Michael ist ein vielseitiger Offensivspieler, der dazu in der Lage ist, unter dem Korb und von der Dreierlinie zu punkten."

In Ulm möchte sich Rataj nun seinen großen Traum erfüllen, eine Chance in der NBA. Die Schwaben waren in der Vergangenheit für einige Youngster ein Sprungbrett, das Nachwuchsleistungszentrum OrangeAcademy genießt europaweit einen exzellenten Ruf.
Für Ulm ist die Verpflichtung zudem wichtig, da sich in der vergangenen Woche überraschend Kapitän Christian Sengfelder verabschiedete und damit ein Loch in der deutschen Rotation sowie im Frontcourt allgemein riss.
rar