23.09.2025
Vier Millionen weniger
13 Abgänge, 8 Zugänge. Der Umbruch bei den Basketballern von Alba Berlin ist zweifellos einer der größten der Vereinsgeschichte. Völlig freiwillig gestaltete man diesen allerdings nicht: Wie nun bekannt wurde, mussten die Hauptstädter enorme finanzielle Einbußen hinnehmen.

Hintergrund des Umbruchs ist allen voran Albas Ausstieg aus der EuroLeague, die noch immer als klar umsatzstärkste Europas gilt. Stattdessen geht der Berliner Traditionsverein in der kommenden Saison in der Basketball Champions League an den Start.
Wie das Magazin "BIG" nun berichtete, habe sich der für Spieler zur Verfügung stehende Etat zur Vorsaison halbiert. Von den 8,15 Millionen Euro, die 2024/25 noch zur Verfügung gestanden hatten, verbleiben demnach nur noch vier.
Präsident Axel Schweitzer hatte den Ligawechsel mit dem fortwährenden Verlustgeschäft begründet: "Man stelle sich vor, man führt ein Geschäft, welches jedes Jahr mehr als 200 Millionen Euro verliert - und es dann einen Erfolg nennt", schrieb er via LinkedIn.
Ob das Hauptstadt-Team die EuroLeague aus freien Stücken allein verließ, ist unklar. Die vergangenen zwei Spielzeiten beendete man jeweils auf dem letzten Tabellenplatz, was Unmut bei den Liga-Bossen hervorrief.
Klar ist allerdings: Alba Berlin hat die Saisonvorbereitung mit runderneuertem Kader durchaus gut bewältigt und alle vier Testspiele gegen BBL-Konkurrenz gewonnen. Der Saisonauftakt erfolgt am 3. Oktober gegen Aufsteiger Gladiators Trier (18 Uhr).
jos