vor 11 Stunden
Warriors-Rookie glänzt erneut
AJ Dybantsa hat sein Debüt in der Summer League für die Washington Wizards gegeben und dabei im Duell der Top-Picks gegen Darryn Peterson geglänzt. Auch Warriors-Rookie Yaxel Lendeborg und sein ehemaliger College-Teamkollege Morez Johnson wussten zu überzeugen.

Top-Pick AJ Dybantsa hat endlich sein lang ersehntes Summer-League-Debüt für die Washington Wizards gegeben und dabei eindrucksvoll unterstrichen, warum die Washington Wizards ihn mit dem ersten Pick ausgewählt haben.
Im Duell mit den Utah Jazz um Nr.2-Pick Darryn Peterson war Dybantsa von Beginn an aggressiv und von der gegnerischen Defensive kaum zu stoppen. Er war meistens der Ballhandler seines Teams, fand problemlos zu seinen Spots und stand zur Halbzeit bereits bei 19 Punkten, wodurch sein Team auch mit 17 Zählern in Front lag.
Angeführt von Peterson (24 Punkte) kam Utah in der zweiten Hälfte noch mal zurück, am Ende brachten die Wizards die Führung aber über die Zeit. Peterson war dabei klar der beste Scorer seines Teams, auch wenn er mit seiner Effizienz (6/18 FG), den Turnovern (8) und Fouls (9) haderte.
In Sachen Fouls und Turnovers (jeweils 1) machte Dybantsa einen deutlich besseren Job, besonders effizient war aber auch er nicht (7/18 FG, 0/5 Dreier). Wie man es auch von seinen College-Auftritten kennt, nahm er zu viele contested Würfe aus der Mitteldistanz und forcierte seine Distanzwürfe gegen gute Verteidigung. Beeindruckend war hingegen sein Zug zum Korb, der kaum zu stoppen war und ihm acht Freiwürfe bescherte - rechnet man die Summer-League-Regel raus, wären es eigentlich 15 gewesen!
So standen am Ende in 26 Minuten starke 27 Punkte, sieben Rebounds, zwei Assists und zwei Steals auf dem Arbeitsnachweis des 19-Jährigen. Damit stellte er den Rekord von Blake Griffin (2009) für die meisten Punkte eines Top-Picks bei seinem Summer-League-Debüt ein.

Nach seinen zwei guten Auftritten beim California Classic hat Golden States Erstrundenpick (#11) Yaxel Lendeborg auch bei seinem Debüt in Las Vegas überzeugt. Beim klaren Sieg über die Mavericks glänzte er mit 21 Punkten (8/13 FG), zehn Rebounds und sechs Assists in 28 Minuten Spielzeit.
Golden State führte bereits zur Halbzeit mit 20+ Punkten, nachdem sie das zweite Viertel deutlich dominiert hatten (35:19). Vor allem mit dem starken Shooting der Dubs konnte Dallas nicht mithalten, die Warriors warfen 50 Prozent von Downtown und 48,6 Prozent aus dem Feld. Die Mavs trafen 43 Prozent aus dem Feld und nur 23 Prozent von draußen.
Dabei standen sich mit Lendeborg und Morez Johnson zwei ehemalige College-Teamkollegen gegenüber, beide hatten zusammen für Michigan gespielt. Mit 27 Punkten (12/17 FG), acht Rebounds, drei Assists und je zwei Steals und Blocks hinterließ der Big Man, der an Position neun gedraftet wurde, ebenfalls einen bleibenden Eindruck.
Bei den Warriors ist noch der Auftritt von LJ Cryer zu erwähnen, der mit 25 Punkten bei Top-Quoten (8/14 FG, 5/8 Dreier) der beste Werfer seines Teams war.
gfr