vor 6 Stunden
Deutscher setzt Statement
Hannes Steinbach hat ein bockstarkes Debüt in der Summer League für die Charlotte Hornets gefeiert. Auch Christian Anderson lief erstmals im Trikot seines neuen Klubs auf, hatte aber mit Startschwierigkeiten zu kämpfen.

Die beiden deutschen Rookies durften jeweils mehr als 20 Minuten bei ihrem Debüt ran, Christian Anderson stand dabei sogar in der Starting Five. Zunächst hatte das Team jedoch mit Startschwierigkeiten zu kämpfen und lag nach dem ersten Viertel mit acht Punkten zurück, auch Anderson suchte dabei lange nach seinem Rhythmus.
Der Point Guard traf nur zwei seiner elf Würfe aus dem Feld, von draußen blieb er komplett erfolglos (0/5). So stand er am Ende bei sechs Punkten und zwei Assists. Deutlich besser lief das Debüt für Hannes Steinbach, der die starke Bank anführte, die entscheidend für den Umschwung war.
Mit Beginn des zweiten Viertels war Charlotte dann deutlich besser in der Partie und verkürzte den Rückstand zur Halbzeit auf -6, ehe sie im dritten Viertel erstmals in Führung gingen. Im vierten Viertel waren die Hornets dann weiterhin das dominante Team und lagen nach einem Layup von Steinbach mit sieben Minuten auf der Uhr erstmals zweistellig in Front. Anschließend ließen sie sich die Führung nicht mehr nehmen.
Steinbach war im letzten Viertel mit sieben Punkten entscheidend für den Erfolg seines Teams, am Ende stand er bei 15 Zählern (4/7 FG) und elf Rebounds. Dazu spielte er zwei Assists, blockte zwei Würfe und klaute einmal den Ball. Der Plus-Minus-Wert von +13 war der beste seines Teams.
gfr
Bester Werfer der Hornets war Forward Liam McNeeley mit 28 Zählern, bei den Magic stach Noah Penda mit 23 Punkten und sieben Rebounds heraus.