18.04.2026
Drei Teams wohl interessiert
Die Zukunft von LeBron James nach dieser Saison ist weiterhin ungewiss. Während drei Teams interessiert sein sollen, ist wohl auch ein Karriereende eine realistische Option.

Das berichten Dan Woike und Sam Amick von The Athletic. Laut mehrerer teaminterner Quellen hat sich der 41-Jährige noch nicht entschieden, ob und wie seine Karriere weitergeht. Sogar ein Karriereende soll dem Bericht zufolge eine "realistische" Option sein, da James ohnehin kein Interesse an einer Abschiedstournee à la Kobe Bryant haben soll und sein Vertrag im Sommer ausläuft.
Allerdings ist wohl die Chance groß, dass er noch mindestens ein Jahr dranhängt - vielleicht sogar bei den Los Angeles Lakers. Nachdem ein Abschied nach Spannungen in der abgelaufenen Saison schon als sicher galt, soll der überragende März des Teams (15 Siege in 17 Spielen, fünftbestes Net-Rating der Liga) die Chancen auf einen Verbleib vergrößert haben. Dazu hätte er dort die Möglichkeit, weiterhin mit seinem Sohn Bronn zusammenzuspielen.

Falls er die Lakers verlassen sollte, wären dem Bericht zufolge die Los Angeles Clippers, die Golden State Warriors und die Cleveland Cavaliers realistische Ziele. Die Clippers haben den Vorteil, dass James sein Zuhause nicht verlassen müsste, sein Wunsch nach einer Chance auf den Titel wäre allerdings nicht gegeben. Die Warriors locken dagegen mit der Aussicht auf ein Zusammenspiel mit seinen Buddies Stephen Curry und Draymond Green, während ein Wechsel nach Cleveland eine Rückkehr zu seinem Heimteam bedeuten würde.
Bei allen Teams stellt sich allerdings die Frage nach den Kosten. Die Lakers haben schon klargemacht, dass sie ihren Cap Space von rund 50 Mio. Dollar nicht aufgeben wollen. Bei den Warriors könnte er wohl immerhin die Non-Taxpayer MLE über rund 15 Mio. bekommen, allerdings ist bei allen Teams abseits der Lakers die finanzielle Situation kompliziert.
In seiner 23. Saison war James immer noch ein großer Unterschiedsspieler und legte in 60 Spielen 20,9 Punkte, 6,1 Rebounds und 7,2 Assists auf. Ohne die verletzten Luka Doncic und Austin Reaves wird der King in der Playoff-Serie gegen die Houston Rockets erneut eine große Last schultern müssen.
gfr