07.04.2026
NBA kompakt
Die Orlando Magic bleiben im engen Osten auf Kurs - auch dank eines soliden Auftritts von Tristan da Silva. Während Dennis Schröder mit den Cavaliers liefert, drehen Nikola Jokic und die Nuggets in Overtime auf, die Knicks zittern bis zur Schlusssirene und die Spurs gewinnen trotz Wembanyama-Schreck.

Die Orlando Magic haben sich mit 123:107 gegen die Detroit Pistons durchgesetzt und bleiben damit mitten im Rennen um die Playoff-Plätze im Osten. Paolo Banchero (31 Punkte) und Desmond Bane (25) führten Orlando an, das früh die Kontrolle übernahm und sich zwischenzeitlich eine komfortable Führung erspielte.
Auch Tristan da Silva wusste zu überzeugen: Der Deutsche kam als Starter auf 12 Punkte, vier Rebounds und einen Steal. Detroit kämpfte sich zwar im Schlussviertel noch einmal heran, doch Orlando behielt die Ruhe und brachte den Sieg souverän über die Zeit. Ohne Franz Wagner bleibt die Rollenverteilung flexibel - mit da Silva als wichtiger Baustein.
Die Cleveland Cavaliers haben sich mit 142:126 bei den Memphis Grizzlies durchgesetzt - und das trotz eines historischen Abends der Gastgeber. Memphis traf 29 Dreier und stellte damit den NBA-Rekord ein, konnte Cleveland aber dennoch nicht stoppen.
Dennis Schröder übernahm Verantwortung und glänzte mit 22 Punkten und 11 Assists. Gemeinsam mit Evan Mobley (24 Punkte) drehte Cleveland nach frühem Rückstand die Partie und kontrollierte vor allem die zweite Halbzeit. Selbst ein historischer Shooting-Abend der Grizzlies reichte nicht, um die Cavs aus dem Konzept zu bringen.
Die Denver Nuggets haben sich in einem wilden Spiel mit 137:132 nach Verlängerung gegen die Portland Trail Blazers durchgesetzt. Nikola Jokic überragte einmal mehr mit 35 Punkten, 14 Rebounds und 13 Assists und führte Denver damit zum neunten Sieg in Serie. Die Nuggets kletterten dadurch auf Platz drei im Westen und zogen an den Lakers vorbei.
Lange sah es allerdings nach einem Rückschlag aus. Portland lag im Schlussviertel bereits mit 16 Punkten vorne und traf insgesamt 25 Dreier - Franchise-Rekord. Doch Denver startete spät die Aufholjagd, angeführt von Jokic, der im vierten Viertel zehn Punkte erzielte. Aaron Gordon erzwang mit einem Dreier die Verlängerung, in der Jamal Murray mit wichtigen Punkten und Jokic mit dem Schlusspunkt den Heimsieg sicherten.

Die San Antonio Spurs setzten sich mit 115:102 gegen die Philadelphia 76ers durch, mussten jedoch einen Dämpfer hinnehmen. Victor Wembanyama verletzte sich nach einem Zusammenprall am Oberkörper und konnte in der zweiten Halbzeit nicht mehr mitwirken.
Dennoch übernahm Stephon Castle die Kontrolle und legte ein Triple-Double mit 17 Punkten, 13 Assists und 10 Rebounds auf. Philadelphia hielt durch Joel Embiid (34 Punkte, 12 Rebounds) dagegen, konnte den Ausfall Wembanyamas jedoch nicht nutzen, um das Spiel zu drehen.
Die New York Knicks haben sich mit 108:105 bei den Atlanta Hawks durchgesetzt - allerdings mit viel Drama. Jalen Brunson (30 Punkte, 13 Assists) traf kurz vor Schluss entscheidende Freiwürfe, ehe ein spektakulärer Buzzerbeater von CJ McCollum nach Videoreview aberkannt wurde.
Atlanta hatte lange geführt und war vor allem dank Nickeil Alexander-Walker (36 Punkte) im Spiel. Doch ein starker dritter Abschnitt der Knicks kippte die Partie. Am Ende blieb es beim knappen Sieg für New York - und dem Ende der langen Heimserie der Hawks.
sgm