12.03.2026
FIBA-Regelung macht Wechsel möglich
Jalen Brunson und Josh Hart haben in einem Podcast über mögliche Nationalmannschaften in der Zukunft gesprochen. Während Hart scherzhaft Deutschland ins Spiel brachte, könnte Brunson theoretisch tatsächlich für Jamaika auflaufen.

Die beiden New-York-Knicks-Spieler sprachen in der Roommates Show-Podcast gemeinsam mit Puerto-Rico-Nationalspieler Jose Alvarado über mögliche Nationalteams in der Zukunft. Dabei war es zunächst Hart, der Deutschland ins Spiel brachte: "Du weißt, ich bin teilweise Deutscher. Vielleicht versuche ich, die deutsche Staatsbürgerschaft zu bekommen, um für die Nationalmannschaft zu spielen."
Hart ging sogar noch einen Schritt weiter und stellte sich eine mögliche Konstellation im DBB-Team vor. "Ich kann für Deutschland spielen. Dennis, Franz, Mo Wagner - und ich", sagte der Guard mit Blick auf die aktuellen deutschen NBA-Spieler. Brunson reagierte darauf mit einem Scherz: "Er ist zu 12,5 Prozent Deutscher."
Während Hart das Thema eher humorvoll ansprach, könnte ein anderer Wechsel tatsächlich realistischer sein. Brunson hat familiäre Wurzeln in Jamaika, da seine Großeltern mütterlicherseits dort geboren wurden. "Ich weiß nicht. Ich könnte auch irgendwo anders spielen", sagte der Guard auf die Frage, ob er künftig weiterhin für die USA antreten werde.
Nach den aktuellen FIBA-Regularien wäre ein solcher Schritt jedoch nur in bestimmten Fällen möglich. Brunson könnte theoretisch für Jamaika spielen, da das Land als aufstrebende Basketballnation gilt. Für Hart wäre ein Wechsel nach Deutschland dagegen nicht möglich, da der amtierende Welt- und Europameister nicht unter diese Regelung fällt.
Jamaika arbeitet derzeit aktiv daran, sein Nationalteam mit NBA-Talenten zu verstärken. Bereits Teil des Programms sind Spieler wie Nick Richards und Josh Minott. Zudem sollen auch weitere NBA-Profis wie Norman Powell sowie die Brüder Ausar und Amen Thompson für Jamaika auflaufen, während Berichten zufolge auch Spieler wie Isaiah Stewart, Devin Vassell oder Scottie Barnes angesprochen wurden.
sgm