11.03.2026
Amerikaner erteilen keine Freigabe
Trotz des Gewinns zweier Goldmedaillen mit der US-amerikanischen Nationalmannschaft hat Klay Thompson eine Zukunft im Trikot der Bahamas noch nicht abgeschrieben. Jedoch: Weil von den Amerikanern die nötige Freigabe fehlt, ist all das bislang nur Zukunftsmusik.

Bereits beim Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele 2024 war der viermalige NBA-Champion kurz davor, die Bahamas auf dem Parkett zu vertreten. Das Problem: Weil Thompson in der Vergangenheit bereits für die USA aufgelaufen war, braucht er deren Freigabe, um die Nation zu wechseln. Die Amerikaner erteilten ihm diese allerdings nicht.
Die Möglichkeit für den Inselstaat aufzulaufen ergibt sich aufgrund Thompsons familiärer Abstammung. Vater Mychal, der ebenfalls jahrelang in der NBA auflief, wurde auf der Insel Eleuthera geboren. Ein Länderspiel machte der langjährige Lakers-Spieler zwar nicht, dafür war er der erste NBA-Champion des Landes.
"Einige der besten Erinnerungen in meinem Basketballleben" habe er mit den USA erlebt, versicherte Klay Thompson nun gegenüber Basketnews. Dennoch: "Wenn es einen Weg gäbe, würde ich das lieben. Für die USA zu spielen verkompliziert die Sache. Aber es wäre unglaublich, die Nation meines Vaters und meiner gesamten Familie in der Region zu repräsentieren. Es wäre ein Traum, der wahr wird."
Auch ohne Thompson haben die Bahamas allen Grund zur Zuversicht für kommende Turniere. Schließlich besitzen zahlreiche NBA-Stars hiesige Wurzeln. Darunter: Sixers-Rookie VJ Edgecombe, die Routiniers Eric Gordon und Buddy Hield oder Lakers-Center Deandre Ayton.
Ohne sämtliche großen Namen kämpft der Karibikstaat aktuell allerdings gegen das Ausscheiden in der WM-Qualifikation. Aufgrund des laufenden Spielbetriebs in der NBA stehen die genannten Stars nicht zur Verfügung. Nach vier Spielen verbucht das Team lediglich einen Sieg und drei Niederlagen.
jos