07.02.2026
NBA Roundup
Die Milwaukee Bucks haben trotz aller Quärelen der vergangenen Wochen ihr drittes Spiel in Folge gewonnen. Indes haben die Celtics dank eines Comeback-Sieges gegen Miami den zweiten Platz im Osten übernommen. Die Sacramento Kings erreichen derweil einen neuen Tiefpunkt.

Die Boston Celtics haben den zweiten Platz im Osten errungen. Beim Sieg gegen die Miami Heat sah es allerdings lange nicht danach aus. Noch bis kurz vor Ende der ersten Hälfte lagen die Hausherren mit bis 22 Punkten zurück, ehe im dritten Viertel - angeführt vom mal wieder starken Jaylen Brown (29, 11/25) - die Aufholjagd gelingen sollte. Den entscheidenden Korb zum Sieg erzielte indes Guard Derrick White (21 PTS), der anderthalb Minuten vor Schluss den finalen Score per Dreier herstellte. Bester Werfer Miamis war Andrew Wiggins mit 26 Punkten (10/16).
Rund um den Trade-Poker von Starspieler Giannis Antetokounmpo standen die Milwaukee Bucks zuletzt stark im Fokus. Eine zu große Ablenkung stellte das aber augenscheinlich nicht dar. Gegen die Indiana Pacers fuhr die Mannschaft von Trainer Doc Rivers in der Nacht bereits ihren dritten Sieg in Folge ein. In Kevin Porter Jr. (23), Ryan Rollins (22) und Bobby Portis (21) sprangen gleich drei Spieler für den weiterhin verletzten griechischen Superstar in die Bresche. Die Pacers, die noch nicht auf Neuzugang Ivica Zubac bauen konnten, wurden von Andrew Nembhard (22, 6/17) angeführt.
Die Minnesota Timberwolves haben eine überraschende Niederlage gegen die New Orleans Pelicans einstecken müssen. Dabei waren die Wölfe, die einmal mehr auf einen überragenden Anthony Edwards (35, 11/22) bauen konnten, nach dem Seitenwechsel gar deutlich zweistellig davongezogen. Im Schlussviertel jedoch drehten die Gäste das Spiel. Neben Zion Williamson (29, 11/13) überzeugte dabei auch Saddiq Bey mit seinem Season High von 30 Punkten (10/21).
Die Clippers sind nach dem Abgang von James Harden zurück auf der Siegerstraße. Den Sacramento Kings fügten die Kalifornier bereits ihre elfte Niederlage in Folge zu. Dabei war der Spielverlauf dann doch nicht so eindeutig. Die erste Hälfte ging noch verdient an die Kings, erst im zweiten Durchgang übernahmen die Clippers die Führung. All-Star Kawhi Leonard avancierte mit 31 Punkten (9/19) zum Matchwinner.
jos