13.01.2026
Absage an NBA Europe?
Nach Monaten voller Gerüchte hat sich der FC Barcelona Medienberichten zufolge zur EuroLeague bekannt und eine neue Lizenz über zehn Jahre unterschrieben.

Demnach kam diese Entscheidung nach einem Meeting der Klubführung. Die Spanier sollen auch die restlichen Anteilseigner über diese Entscheidung bereits informiert haben.
Der mögliche Deal käme zu einem Zeitpunkt, an dem lange spekuliert wurde, Barcelona könnte sich dem entstehenden NBA-Europe-Projekt anschließen. Aufgrund der globalen Reichweite des Gesamtvereins galt Barca als einer der attraktivsten Kandidaten. Die NBA arbeitet wohl derzeit an Finanzierungsmodellen für mögliche Investoren, bevor die Ausschreibung für neue Franchises im ersten Quartal 2026 beginnen soll.
Für die EuroLeague wäre Barcelonas Verbleib jedoch ein wichtiger Erfolg. Bis zum 15. Januar haben alle Lizenzklubs Zeit, ein neues Abkommen zu finalisieren - ein Stichtag, der für die Ausrichtung der Liga entscheidend sein dürfte. Eurohoops zufolge soll Fenerbahce allerdings aufgrund ihrer Management-Situation um mehr Zeit gebeten haben, während die Entscheidung von Real Madrid noch unklar ist.
Mit ASVEL Lyon-Villeurbanne steht dazu ein Team schon ziemlich sicher fest, das in Zukunft nicht mehr in der EuroLeague spielen wird.
Sollten Klubs bis dahin keine verbindliche Zusage geben, würden ihre zukünftigen Teilnahmebedingungen nicht den bisherigen Lizenzmodellen entsprechen.
| Team | Land |
|---|---|
| Anadolu Efes Istanbul | Türkei |
| ASVEL Villeurbanne | Frankreich |
| Baskonia Vitoria-Gasteiz | Spanien |
| Olimpia Milan | Italien |
| FC Barcelona | Spanien |
| FC Bayern München | Deutschland |
| Fenerbahce Istanbul | Türkei |
| Maccabi Tel Aviv | Israel |
| Olympiacos Piräzs | Griechenland |
| Panathinaikos Athen | Griechenland |
| Real Madrid | Spanien |
| Zalgiris Kaunas | Litauen |
Sam Müller/gfr