17.04.2025
Spannungen im Hintergrund
Dirk Nowitzki ist mehr als nur ein ehemaliger Spieler der Dallas Mavericks - er ist das Gesicht der Franchise. Umso überraschender sind nun Berichte, laut denen der 46-Jährige aktuell kaum noch Kontakt zur Organisation hat und mit der Entwicklung des Teams unzufrieden sein soll.

In der ESPN-Show The Hoop Collective ließ NBA-Insider Tim McMahon aufhorchen: "Dirk ist komplett abgeturnt von dieser Franchise." Weitere Details wolle er nach dem Ausscheiden der Mavs veröffentlichen, die in der vergangenen Nacht ihr Play-In-Spiel gegen die Sacramento Kings souverän mit 120:106 für sich entscheiden konnten.
Die Aussagen werfen ein Schlaglicht auf eine Entwicklung, die Fans und Beobachter schon länger irritiert: Nowitzki, der die Mavericks 2011 zur Meisterschaft führte und seine gesamte Karriere in Dallas verbrachte, ist in dieser Saison kaum noch öffentlich im Umfeld des Teams aufgetreten. Nun scheint klar: Es gibt Spannungen hinter den Kulissen.
McMahon zufolge ist Nowitzkis fehlende Einbindung vor allem auf Entscheidungen von General Manager Nico Harrison zurückzuführen. Dieser habe unter anderem darauf verzichtet, Dirk oder auch Ex-Besitzer Mark Cuban in zentrale Überlegungen einzubeziehen. Harrisons Erklärung: Wer nicht "im Gebäude" sei, wisse nicht, was vor sich gehe.
Auch Cubans Rolle scheint sich nach dem Verkauf eines Mehrheitsanteils an die Adelson-Familie verändert zu haben. Laut McMahon sei es Harrison gewesen, der Cubans Einfluss in den Basketball-Bereich stark zurückgedrängt habe.
kon