30.01.2025
NBA: Der Spieltag kompakt
Kristaps Porzingis lieferte eine spektakuläre Leistung für die Celtics ab und führte Boston zu einem klaren Sieg gegen die Bulls. Die Knicks setzen ihre Erfolgsserie mit einem starken Auftritt gegen Denver fort, während die Mavericks in einem High-Scoring-Krimi gegen die Pelicans erst in den letzten Sekunden die Oberhand behielten.

Die Boston Celtics haben sich nach der knappen Niederlage gegen die Houston Rockets mit einem souveränen 122:100-Sieg gegen die Chicago Bulls zurückgemeldet. Von Beginn an kontrollierte Boston das Spielgeschehen und lag nur ein einziges Mal - früh im ersten Viertel - in Rückstand.
Kristaps Porzingis war mit 34 Punkten und 11 Rebounds der überragende Mann auf dem Parkett. Besonders aus der Distanz war der Lette nicht zu stoppen: Acht seiner 14 Dreierversuche fanden ihr Ziel. Jaylen Brown (28 Punkte), Derrick White (22) und Jayson Tatum (16) steuerten ebenfalls starke Leistungen bei. Die Celtics stellten mit einer 13:0-Serie im zweiten Viertel die Weichen auf Sieg und bauten den Vorsprung nach der Halbzeit weiter aus. Für Chicago erzielte Coby White 16 Punkte, während Zach LaVine aus persönlichen Gründen fehlte. Die Bulls mussten ihre achte Niederlage aus den letzten neun Spielen hinnehmen.
Die New York Knicks haben ihre starke Form bestätigt und mit einem 122:112-Erfolg gegen die Denver Nuggets ihren fünften Sieg in Serie gefeiert. Matchwinner war Jalen Brunson, der mit 30 Punkten und 15 Assists eine starke Leistung zeigte.
Frühzeitig setzte sich New York ab, begünstigt durch Nikola Jokics Foulprobleme, die ihn schon nach wenigen Minuten auf die Bank zwangen. Karl-Anthony Towns (14 Punkte, 10 Rebounds, 5 Assists) unterstützte Brunson offensiv, während OG Anunoby mit 23 Punkten ebenfalls entscheidend beitrug. Denver versuchte mit einem späten Comeback, angeführt von Jamal Murray (33 Punkte), das Spiel noch zu drehen, doch New York behielt die Kontrolle. Jokic kam am Ende auf 17 Punkte, sechs Rebounds und sechs Assists, konnte die dritte Niederlage der Nuggets in Folge aber nicht verhindern.
Ein echter Krimi in New Orleans endete mit einem knappen Sieg für die Dallas Mavericks, die sich mit 137:136 gegen die Pelicans durchsetzten. Ein Buzzer-Beater-Dreier von CJ McCollum kam für New Orleans zu spät - Dallas hatte zuvor den knappen Vorsprung verteidigt.
P.J. Washington war mit 25 Punkten und 14 Rebounds der Matchwinner für die Mavs, wobei er alle vier seiner Dreier im letzten Viertel traf. Kyrie Irving (25 Punkte, 6 Assists) und Daniel Gafford (22 Punkte, 12 Rebounds) lieferten ebenfalls starke Leistungen ab. Für die Pelicans war Trey Murphy mit 32 Punkten bester Scorer, während Zion Williamson in 28 Minuten auf 29 Zähler kam. Dallas überzeugte mit einer herausragenden zweiten Halbzeit, in der sie 80 Punkte erzielten und fast 66 % aus dem Feld trafen. Trotz eines starken Schlussspurts der Pelicans sicherten sich die Mavericks den knappen Erfolg.

Die Philadelphia 76ers haben ihre Siegesserie ausgebaut und mit einem 117:104 gegen die Sacramento Kings den vierten Erfolg in Serie eingefahren. Entscheidender Faktor war einmal mehr Tyrese Maxey, der mit 30 Punkten erneut ein dominantes Spiel ablieferte. Bereits am Vorabend hatte er 43 Zähler gegen die Lakers erzielt.
Die Partie blieb lange ausgeglichen, doch ein starkes Schlussviertel der Sixers (28:17) besiegelte den Sieg. Tobias Harris (22 Punkte) und Kelly Oubre Jr. (19) unterstützten Maxey effektiv. Die Kings, angeführt von De'Aaron Fox (27 Punkte), konnten Philadelphia am Ende nicht mehr ernsthaft gefährden. Mit diesem Erfolg haben die 76ers ihre längste Siegesserie der Saison eingestellt und klettern weiter in der Eastern Conference.
Anthony Edwards hat die Minnesota Timberwolves mit 33 Punkten zu einem 121:113-Sieg gegen die Phoenix Suns geführt. Minnesota feierte damit den vierten Sieg in Folge.
Die Timberwolves lagen lange zurück, drehten aber gegen Ende des dritten Viertels das Spiel und gingen mit 81:77 in Führung. Nickeil Alexander-Walker brachte Minnesota mit drei frühen Dreiern im Schlussabschnitt weiter in Front und beendete die Partie mit 23 Punkten (5/10 Dreier). Julius Randle steuerte 28 Zähler bei.
Kevin Durant erzielte für die Suns ebenfalls 33 Punkte, während Devin Booker auf 28 Zähler kam. Phoenix erwischte ein schwaches drittes Viertel mit nur 18 Punkten und 7 von 22 Treffern aus dem Feld. Minnesota-Coach Chris Finch wurde im dritten Viertel nach zwei technischen Fouls ejected. Auch Jaden McDaniels musste nach einem späten Disput mit Booker vorzeitig vom Feld. Randle klaute in der Schlussphase einen Pass von Booker und legte Edwards den Ball für einen krachenden Dunk zum 100:86 (6:56 Minuten vor Schluss) auf.

Die Cleveland Cavaliers haben sich mit einem 126:106-Erfolg gegen die Miami Heat den nächsten Sieg gesichert. Donovan Mitchell war mit 34 Punkten der überragende Akteur und führte die Cavs zu einem Sieg, bei dem sie nie in Rückstand gerieten. Mitchell erzielte sein 14. Spiel mit mindestens 30 Punkten in dieser Saison - sein fünftes in den letzten sieben Spielen. Unterstützung erhielt er von Ty Jerome (20 Punkte von der Bank), während Evan Mobley mit 22 Punkten und 15 Rebounds überzeugte. Jarrett Allen lieferte mit 12 Punkten und 10 Rebounds ein Double-Double.
Für die Heat kamen Tyler Herro und Terry Rozier auf je 22 Punkte, Bam Adebayo erzielte 21 Zähler. Miami wurde beim Rebounding deutlich mit 47:35 übertroffen. Zudem gelangen Cleveland erneut starke Defensivwerte: Die Cavs stehen nun bei 29-2, wenn sie Gegner unter 116 Punkten halten.
kon