18.12.2024
Throphäenkammer des Greek Freak wächst
Mit einem starken Triple-Double (26 Punkte, 19 Rebounds, 10 Assists) führte Giannis Antetokounmpo die Bucks zum NBA-Cup-Titel. Im Anschluss richtete er den Blick sofort nach vorne.

Mit einem deutlichen 97:81-Sieg über die Oklahoma City Thunder sicherten sich die Milwaukee Bucks den zweiten NBA-Cup-Titel in der noch jungen Geschichte des Turniers. Das Finale in Las Vegas war ein Statement der Bucks, die nach einem schwachen Saisonstart (2-8) eindrucksvoll ihre Rückkehr zur Topform unter Beweis stellten.
Er war dabei der überragende Mann des Abends: Giannis Antetokounmpo. Doch der griechische Superstar, der den ersten NBA Cup für Milwaukee in den Händen hielt, blieb trotz des Erfolgs bescheiden: "Es ist großartig, diesen Titel zu holen, aber der Job ist noch nicht erledigt. Wir wissen, dass wir noch besser werden können. Ich bin stolz auf dieses Team, auf die Art und Weise, wie wir zusammengehalten haben, aber wir dürfen uns nicht auf unseren Erfolgen ausruhen."
Antetokounmpos persönliche Throphäenkammer ist damit um einen weiteren Titel gewachsen. Zuvor gewann er bereits mehrere MVP-Auszeichnungen aus den Jahren 2018 und 2019 sowie Auszeichnungen als MVP des All-Star Games und der Finals von 2021. Außerdem wurde er 2019 zum Defensive Player of the Year ausgezeichnet.
Nach einem holprigen Saisonstart haben die Bucks mit dem NBA-Cup-Sieg ein deutliches Zeichen gesetzt. Es war ihr 13. Sieg in den letzten 16 Spielen - auch wenn der Erfolg offiziell nicht in der regulären Saisonstatistik erscheint.
Auch Bucks-Coach Doc Rivers lobte die Entwicklung seines Teams: "Wir haben uns aus einer schwierigen Phase herausgearbeitet. Keiner hat daran gezweifelt, was wir als Team erreichen können. Der Sieg heute ist das Ergebnis harter Arbeit und Teamzusammenhalt. Aber wir wissen, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben."
Neben Antetokounmpo glänzten Damian Lillard mit 23 Punkten sowie Brook Lopez und Gary Trent Jr., die jeweils 13 Punkte beisteuerten. Milwaukee entschied das Spiel vor allem durch ihre Treffsicherheit von jenseits der Dreipunktlinie für sich: Sie verwandelten 17 Dreier und hielten die Thunder gleichzeitig bei lediglich 34% Wurfquote aus dem Feld.
Auf Seiten der Oklahoma City Thunder war Shai Gilgeous-Alexander mit 21 Punkten der Topscorer, während Jalen Williams 18 Punkte beisteuerte. Doch es war der deutsche Center Isaiah Hartenstein, der mit 16 Punkten und 12 Rebounds herausragte und im Kampf unter den Körben dagegenhielt. Trotzdem konnten die Thunder nicht verhindern, dass Milwaukee die Kontrolle über das Spiel übernahm - vor allem in der zweiten Halbzeit, in der sie nur 31 Punkte erzielten.
Trainer Mark Daigneault betonte nach der Partie die positiven Aspekte: "Wir haben vieles richtig gemacht, vor allem in der Zone, aber unsere Offensive hat uns im Stich gelassen. Es war ein Lernprozess für uns. Wir nehmen diese Erfahrung mit, um uns weiterzuentwickeln."
kon