02.12.2024
Deutscher Meister kassiert gegen Vechta erste Heimniederlage
Der FC Bayern München hat gegen RASTA Vechta die erste Heimniederlage der Saison hinnehmen müssen. Ohne zwei geschonte Stars und mit jeder Menge Reisestress kamen die Bayern zwar spät auf, pennten jedoch am Ende.

"Wir haben eine schreckliche erste Halbzeit gespielt", monierte Head Coach Gordon Herbert nach der Partie. Der Kanadier bemängelte die Intensität sowie den Einsatz und bilanzierte, dass sein Team "müde ausgesehen" habe.
Es verwunderte nicht. Nach dem EuroLeague-Spiel in Belgrad am Freitag fiel am Folgetag ein Flieger in der serbischen Hauptstadt aus, sodass der deutsche Meister erst am späten Samstagabend wieder in München eintraf. Da am Dienstag in der EuroLeague ein weiteres Gastspiel in Istanbul bei Anadolu Efes ansteht, wurden gegen Vechta Shabazz Napier und Devin Booker geschont.
In Nick Weiler-Babb stand nach dem Abgang von Yam Madar nur ein echter Point Guard zur Verfügung stand, dafür saß mit dem 18-jährigen Ivan Volf zum zweiten Mal ein Nachwuchsspieler mit auf der Bank. Der Kroate kam jedoch nicht zum Einsatz. 16 Minuten gab es dagegen für Kevin Yebo, der unter Herbert bisher kaum eine Rolle spielte. Mit sieben Punkten und fünf Rebounds war er einer der wenigen Lichtblicke bei der 77:78-Niederlage.
Wir hatten nicht die Energie, die wir uns vorgenommen hatten“, ärgerte sich der frühere Chemnitzer. "Die zweite Halbzeit war viel besser. Der Gamewinner war dann gut gemacht, aber deshalb haben wir nicht verloren, das war die Einstellung zu Beginn." Kurz vor Schluss sprach auch vieles für einen Bayern-Sieg, als Andi Obst 90 Sekunden vor Schluss auf 75:70 stellte, doch Dreier von Topscorer Brandon Randolph sowie Neu-Nationalspieler Joel Aminu drehten die Partie erneut.
Und mit der Sirene war es schließlich Rückkehrer Niels Giffey, der sich von einem angetäuschten Hand-Off von Jayden Gardner narren ließ, sodass dieser mit der Sirene das Spiel zugunsten von Vechta entscheiden konnte.
rar