vor 10 Stunden
Williams kehrt nach Sperre zurück
Die Fitness First Würzburg Baskets haben mit einem Dreierfeuerwerk einen Heimsieg eingefahren. Gegen die Niners Chemnitz wird mit starken Trefferquoten in der ersten Halbzeit der Grundstein gelegt.

Über die Hälfte ihrer Dreier (14/25 3P) konnten die Würzburger verwandeln, vor allem Max Jones (17 Punkte, 5/6 Dreier) und Calvin Wishart (11, 3/4 Dreier) überzeugten vom Perimeter. Nach der Pause wurde dagegen vermehrt Center Charles Thompson (14, 4 Steals) gefunden. Bei den Niners waren Stefan Smith (17, 5 Assists, 4 Steals) und Ben Burnham (16, 6 Rebounds) die fleißigsten Punktesammler.
Die Gastgeber starteten dabei furios in die Partie. In den ersten 15 Minuten fiel für Würzburg fast alles, neun von zehn Dreiern fanden den Weg in den Korb. Vor allem Backup-Guard Wishart (3/3 3P) hatte ordentlich Rhythmus und sorgte dafür, dass die Baskets mit bis zu 16 Punkten führten. Darüber hinaus leisteten sich die Niners in Halbzeit eins satte 13 Ballverluste.
Und dennoch stand es zur Pause "nur" 50:42 aus Sicht der Gastgeber, weil Chemnitz aus dem Zweierbereich fast alles traf und bei einer Feldwurfquote von 65 Prozent stand. Insbesondere gegen Rückkehrer Cobe Williams (drei Spiele Sperre) fanden die Würzburger zu wenig Mittel. Der Guard hatte zur Halbzeit zwar nur zwei Zähler auf dem Konto, dafür aber bereits vier Assists gespielt.
rar
Eine wirkliche Aufholjagd gab es aber noch nicht. Die Dreierlinie wurde zwar nun besser verteidigt, dafür entstanden nun aber Räume für Center Thompson, die dieser zu nutzen wusste. Die Gäste fanden einfach keinen Zugriff in der Verteidigung, bisweilen wirkte es blutleer, was die Mannschaft von Coach Rodrigo Pastore anbot.
20 Punkte Vorsprung waren trotzdem kein sicheres Polster, Chemnitz schnupperte mehrfach daran, den Rückstand wieder in den einstelligen Bereich zu drücken. Der starke Jones konterte dies mit seinem fünften Dreier aber umgehend. Bei den Niners übernahm nun Smith, der immer wieder clever Fouls zog und 3:30 Minuten vor dem Ende mit einem Dreier auf 83:86 aus Sicht der Gäste verkürzte. Letztlich half aber wieder der Dreier, als Sam Griffin einen wilden Wurf mit ablaufender Uhr im Korb unterbrachte. Kurz darauf machte Kenny Dye (14, 6 Assists) mit einem kurzen Jumper endgültig alles klar.
Beide Teams sind nun auch unter der Woche international gefordert. Würzburg empfängt im FIBA Europe Cup Gruppenprimus Dziki Warschau, Chemnitz tritt in der heimischen Messe gegen den amtierenden EuroCup-Sieger Bourg aus Frankreich an.