11.10.2025
Baskets bleiben ungeschlagen
Die Fitness First Würzburg Baskets haben ein turbulentes Spiel gegen Alba Berlin für sich entschieden. Ein später Lauf der Berliner ließ das Spiel scheinbar kippen, doch Marcus Carr sorgte kurz vor Schluss für die Entscheidung. Würzburg gewinnt mit 96:92.

Sechs Minuten vor Schluss hatte Davion Mintz auf 88:81 gestellt, danach ging für die Gastgeber aber nicht mehr viel. Stattdessen drehten Malte Delow und Norris Agbakoko die Partie, bevor der starke Jack Kayil (11 Punkte, 10 Assists) an der Freiwurflinie Nerven zeigte und beide Versuche vergab. Auf der anderen Seite war dann Topscorer Marcus Carr (20, 9 Assists) zur Stelle, der von der Dreierlinie 24 Sekunden vor Schluss Würzburg auf die Siegerstraße brachte. Delows Dreier auf der anderen Seite ging nur auf den Ring, Mintz (19) machte von der Linie alles klar.
Wie schon in der vergangenen Saison war in diesem Duell ordentlich Feuer drin. Berlin kam dank einiger Dreier von Jonas Mattisseck (12) besser aus den Startlöchern, Würzburg fand etwas später Erfolg durch einfache Pick’n’Rolls, die Alba ganz schwach verteidigte. Immer wieder gab es leichte Punkte für die Center der Gastgeber.
Würzburg spielte jedoch nicht konsequent genug, Foulprobleme für die Guards Brae Ivey, Mintz und Johnathan Stove machten den Mainfranken zu schaffen. Mintz lief zwar zeitweise heiß, holte sich aber seinen dritten Pfiff durch ein technisches Foul ab, als er Gegenspieler Mattisseck ein paar Nettigkeiten entgegenschrie. So führte Alba mit 55:51 zur Pause, obwohl Würzburg zwei Drittel seiner Würfe traf.
Nach dem Wechsel bekamen die Gastgeber die Ballverluste in den Griff - und trafen weiterhin fast alles. Dazu wurde disziplinierter (ohne Fouls) verteidigt und so kippte die Partie. Nachdem Boogie Ellis (12, 3/10) von Thompson abgeräumt wurde, stopfte David Muenkat (16) spektakulär, es war zwei Minuten vor Viertelende die höchste Führung für die Baskets in diesem Moment (75:68). Ein paar gute Aktionen von Martin Hermannsson (11) hielten Alba aber in Schlagdistanz.
Dennoch war Würzburg nun das bessere Team. Der lange kalte Ivey verwandelte seinen ersten Dreier, holte sich aber direkt im Gegenzug sein fünftes Foul ab. Ein kleiner Dämpfer, aber kurz darauf brachte Muenkat mit einem noch besseren Dunk über Delow die Halle zum Kochen. Dennoch verpassten es die Baskets vorzeitig den Sack zuzumachen, stattdessen ging Berlin durch einen Leger von Ellis wieder in Front - es war ein 11:2-Lauf der Gäste, gleichzeitig aber auch deren letzte Punkte.
Würzburg bleibt somit in BBL und Champions League ungeschlagen, während Berlin im vierten Spiel schon die dritte Niederlage einstecken musste.
rar