13.02.2026
Academics mit schwachem Auftritt
Die Würzburg Baskets haben einen deutlichen Sieg gegen die MLP Academics Heidelberg gefeiert. Dabei reichte den Franken ein gutes Schlussviertel.

Zunächst kamen beide Teams katastrophal in die Partie. Zusammengerechnet erzielten sie in der ersten Halbzeit nur 48 Punkte, wobei die Fans ein Fehlerfestival der Extraklasse erlebten. Beide Teams trafen unter 50 Prozent aus dem Feld und rund 20 Prozent von draußen, dazu leisteten sie sich zusammen 25 Turnover. Heidelberg erzielte im zweiten Viertel nur sechs magere Pünktchen.
Die knappe Würzburger Führung zur Pause (25:23) blieb das dritte Viertel hindurch bestehen, ehe sich im Schlussviertel das Spiel auf einmal komplett drehte. Das Heimteam schaffte es, in der entscheidenden Phase den Schalter umzulegen und traf offensiv endlich seine Würfe. Sie schenkten Heidelberg 23 Zähler ein, während sie nur acht kassierten.
Am Ende stand bei den Baden-Württembergern eine katastrophale Feldwurfquote von 31 Prozent auf der Anzeigetafel, gepaart mit 23 Prozent von Downtown und 62,5 Prozent von der Freiwurflinie. Auch an den Brettern hatten die Gäste keine Chance (32:44), was ihnen in der Schlussphase auf die Füße fiel.
Bester Werfer des Abends war der US-Amerikaner Jonathan Stove mit 19 Zählern und drei Rebounds, gefolgt von Davion Mintz (14). Big Man Charles Thompson steuerte ein starkes Double-Double (11 Punkte, 11 Rebounds) bei. Auf der Gegenseite waren Marcel Keßen und Mateo Seric mit je 14 Punkten die erfolgreichsten Punktesammler.
Durch den Sieg springt Würzburg vorübergehend auf Tabellenplatz vier und ist mittendrin im Kampf um die Playoff-Plätze, während Heidelberg um den Klassenerhalt bangen muss. Mit fünf Siegen aus 20 Spielen stehen sie auf dem vorletzten Tabellenplatz und haben einen Sieg Abstand auf das rettende Ufer.
Kommenden Spieltag reist Würzburg nach Braunschweig und trifft dort auf das Ligaschlusslicht, während Heidelberg auswärts in Chemnitz ranmuss.
Gianluca Fraccalvieri