01.02.2026
15 Balint-Punkte im dritten Abschnitt
Die zweite Runde im Frankenderby zwischen Würzburg und Bamberg fand nur zwei Wochen nach dem ersten Duell, das Bamberg für sich entschied, statt. Die Oberfranken nahmen den Rückenwind mit und bezwangen Würzburg erneut.

Die Fitness First Würzburg Baskets unterlagen den BMA365 Bamberg Baskets im Franken-Derby klar mit 80:98 und kassierten damit die fünfte Niederlage in Folge über alle Wettbewerbe hinweg. In einer lange offenen Partie brach Würzburg nach der Pause komplett ein, während Bamberg im dritten Viertel mit hoher Trefferquote früh für klare Verhältnisse sorgte.
Die Anfangsphase hielt, was das Derby versprach. Beide Teams agierten intensiv, die Führung wechselte in der ersten Halbzeit insgesamt zwölfmal. Würzburg ging als leichter Favorit in die Partie, tat sich offensiv jedoch schwer, Konstanz zu finden. Bamberg blieb geduldig, setzte immer wieder Nadelstiche von außen und lag zur Pause dennoch nur knapp vorne.
Der Knackpunkt folgte unmittelbar nach dem Seitenwechsel. Nach einem Dreier von Richard Balint zum 54:48 versuchte Würzburg per Auszeit gegenzusteuern, aber ohne Erfolg. In den folgenden 141 Sekunden traf Bamberg drei weitere Distanzwürfe, während Würzburg offensiv komplett den Faden verlor. Balint avancierte in dieser Phase zum dominierenden Akteur und erzielte 15 seiner insgesamt 17 Punkte im dritten Viertel. Aus einem engen Spiel wurde innerhalb weniger Minuten eine klare Angelegenheit.
Würzburg fand defensiv keinen Zugriff mehr, ließ die Bamberger Schützen zu frei agieren und verlor zunehmend die Körpersprache. Auch eine weitere Auszeit, in der Coach Sasa Filipovski sein Team deutlich zur Ordnung rief, brachte keine Wende mehr. Der Rückstand wuchs zeitweise auf 25 Punkte an (35. Minute), das Derby war längst entschieden. Bamberg nahm im Schlussabschnitt etwas Tempo heraus, brachte den Sieg aber souverän ins Ziel. Bester Werfer der Gastgeber war Davion Mintz mit 22 Punkten, während Cobe Williams Bamberg mit 20 Zählern anführte.
kon