vor 15 Stunden
Viertes Viertel wird souverän gewonnen
Alba Berlin hat mit einem Sieg bei ratiopharm Ulm einen weiteren Schritt zur Sicherung von Platz zwei in der Basketball-Bundesliga gemacht. Nach einem Biltzstart müssen die Berliner zittern, setzen sich aber dennoch mit 89:77 durch.

Mit 23:5 hatten die Berliner das erste Viertel für sich entschieden und dabei nur ein einziges Field Goal zugelassen (1/16 FG) - und zwar nach 20 Sekunden. Danach blieb Ulm fast zwölf Minuten ohne Treffer, bevor Alba ein Goaltending beging. Ein Steal von Justin Simon im Anschluss gab den Gastgebern Selbstvertrauen, die mit einem 12:2-Lauf langsam wieder Morgenluft schnupperten.
Ulm erzielte 34 Zähler im zweiten Viertel, nur Pause waren es nur noch neun Punkte Rückstand (39:48). Angeführt von Mark Smith (20) und Chris Ledlum (15) kamen die Gastgeber Stück für Stück näher, mehrfach verkürzte der Vizemeister auf einen Zähler, konnte aber dann aber einfach nicht die Führung übernehmen.
Berlin hatte dagegen immer wieder Probleme mit Ballverlusten, hatten in den wichtigen Momenten aber stets eine Antwort. Fünf Minuten vor Schluss glich Ledlum per Dunk dann endlich aus, doch Malte Delow traf umgehend einen Dreier und erhöhte wenig später weiter von der Freiwurflinie. Ulm foulte in dieser Phase zu oft, Jack Kayil polsterte so sein Punktekonto mit vier Freiwürfen auf und nach einem Putback von Justin Bean waren es zwei Minuten vor Schluss wieder neun Punkte Differenz.
Das reichte Alba, bei denen mit Kayil (17) Martin Hermannsson, Sam Griesel (je 15) und Delow (13, 8 Rebounds) vier Spieler zweistelig punkteten. Bei Ulm gelang dies noch Simon (13, 5 Steals) und Nationalspieler Nelson Weidemann (11).
Berlin hat nun wieder zwei Punkte Vorsprung auf Verfolger Bamberg, hat aber auch noch ein Nachholspiel (ein Gastspiel bei den Bayern) in der Hinterhand. Ulm muss hingegen weiter um die direkte Playoff-Qualifikation zittern und liegt auf Rang sechs nur einen Sieg vor Trier und Ludwigsburg.
rar